Auf die Strudlhofstiege!

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Auf die Strudlhofstiege! JazzWerkstatt Wien Festival am 9. Juni 2016
Das wohl schönste Open Air Festival dieser Stadt geht in die zweite Runde. Die Strudlhofstiege im 9. Wiener Bezirk wird dabei in ihrer ganzen Pracht als Bühne fungieren. 13 sorgsam ausgewählte Acts bespielen diese einmalige Kulisse am 9. Juni von 15 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt.
Mit dabei sind unter anderem: Dorian Concept, Die Strottern, kœnig, Willi Landl Band, Mira Lu Kovacs/Manu Mayr Duo, Clemesn Wenger & Studio Dan Strings, Andy Manndorff Solo, uvm.

Das Festival findet im Rahmen von „Wir sind Wien.Festival 2016“ statt. Bei Schlechtwetter spielt sich das Festival im „Das Werk“ ab, Spittelauer Lände 12

15:00

Willi Landl Band

 © Rania Moslam

© Rania Moslam

Willi Landl – Stimme
Benny Omerzell – Synthesizer
Stefan Thaler – Bass
Christian Grobauer – Schlagzeug

Willi Landl jongliert mit Texten und hinterlässt mit seinem Gesang beim Publikum gleichermaßen Gänsehaut wie leichte Verstörtheit. Mit pointierter Ironie und Sprachwitz besingt der Musiker das Alltagsleben und bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen Jazz und anspruchsvoller Popmusik.

www.willilandl.at

https://www.youtube.com/watch?v=0h7Db1-UXsQ
https://soundcloud.com/willi-landl

15:30

Clemens Wenger & Studio Dan Strings ‚Neapel‘ 

© Rania Moslam

© Rania Moslam

Clemens Wenger – Synthesizer, Elektronik
Studio Dan Strings
Sophia Goidinger Koch – Violine
Marianna Oczkowska – Violine
Emily Stewart – Viola
Maiken Beer – Cello

In seinem ersten Solo-Album „Neapel“ ist Clemens Wenger der Wiener Klassik so nahe wie dem Sound des elektronischen Musiklabels Affine Records. Schon der erste Track zeigt, was Programm ist, beginnt mit einer einfachen Melodie von Klavier und Streichern, 24 Sekunden später setzt das Morphing des Sounds mit analogen Synthesizern und Computer ein und zieht eine Schleife bis ans akustische Ende des Albums.
„Neapel“ ist ein Experiment, das nicht schmerzt, sich nicht aufdrängt. Es fühlt sich eher an wie ein Tauchgang, der auch als Spiegel dessen gedacht ist, was gerade in Wien passiert, in herausgeputzten Sälen und dunklen Clubs.

https://clemenswenger.wordpress.com/
http://www.studiodan.at/

16:00

Duo Vakkordeonioline  

© Sabine Pichler

© Sabine Pichler

Tomas Novak – Violine, Gesang
Paul Schuberth – Akkordeon

Musik, die in keine Schublade passt, verstaubt meistens in der Schublade.
Ein solch verstaubtes Ensemble bilden auch der tschechische Jazzgeiger und Liedermacher Tomáš Novák und der oberösterreichische Akkordeonspieler Paul
Schuberth. Das junge Linzer Duo sucht den steinigen Weg von Jazz zu kritischen Songs, von unernster E-Musik zu ernster U-Musik.
Kurz: ein Duo wie jedes andere.

https://www.youtube.com/watch?v=QNHI5KG8m8M
https://www.youtube.com/watch?v=ViJIUx74eIY
http://www.paulschuberth.com

16:30

Susanna Gartmayer – AOUIE

© Peter Gannushkin

© Peter Gannushkin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Susanna Gartmayer – Bassklarinette, Kontraaltklarinette

Ein konzertanter Parcours für vielstimmige Bassklarinette und Raum.
Susanna Gartmayer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Improvisation, Komposition und den Klangmöglichkeiten der tiefen Klarinetten.
Sie spielt in Ensembles für organisierte (broken.heart.collector, möström..) und improvisierte Musik sowie beim Gemüseorchester.
AOUIE ist ihr erstes Soloprogramm.

http://gartmayer.klingt.org/
https://www.youtube.com/watch?v=mLL8HMJ-6SE&list=PLHjz4T0y-yF3XJYZzc3tALvNgTKkVlzsd
https://soundcloud.com/susanna-gartmayer/aouie-excerpts

16:55

Ein Orge(s) Duo  

Ein Orge(s) Duo

Orges Toçe – Stimme, Gitarre
Bernd Satzinger – Kontrabass, Stimme

Man sagt: WIEN IST DAS TOR ZUM BALKAN!!! Das heisst: Der Balkan fängt in Wien an. Aber wo hört er wieder auf? Vielleicht in Tennessee?
“Ein Orge(s) Duo“ (2/3 der „Orges & The Ockus-Rockus Band“) hat sich formiert, um dem Balkan Beat mit einer grossen Priese Rock ,n‘ Roll und Gipsy Swing eine kleine Erfrischungskur zu verpassen. Er fühlt sich wohl, der Balkan, in seinem neuen Gewand. Manchmal tanzt auch J.J. Cale im 7/8el Takt. Das alles verschmilzt zu einem grossen Ganzen: „Ein Orge(s) Duo“!
Hajde, einfach genießen!!! (H.Sch.)

www.oorb.net


17:20

Parterre-Akrobaten (Schubert Theater Wien)

© Barbara Pálffy

Jana Schulz – Akkordeon, Stimme
Christoph Hackenberg – Puppenspiel & Stimme

Die Parterre-Akrobaten des Schubert Theaters als „Special Quest“ bei der Jazzwerkstatt Wien präsentieren Lieder von Jana Schulz mit Texten von H.C.Artmann und Kurt Schwitters!

www.schuberttheater.at

17:30

mileycyrus

© Arik Kofranek

© Arik Kofranek

Felix Pöchhacker – Elektronik, E-Gitarre
Arik Kofranek- Elektronik, Visuals

Miley Cyrus suchen in Bereichen nach Klängen und Bildern, die normalerweise streng vermieden werden. In Ihren Performances trifft Klangmeditation auf Expressivität, sie sind ein audiovisueller Gegenschlag wider die immer präsente Hochglanz-Ästhetik von Werbung und Massenkultur. Mischpulte und Monitore, Geräte die sonst nur als Mittler fungieren, werden zu Erzeugern, Mainstream Pop Songs werden durch einen musikalischen Fleischwolf gezogen.

https://www.facebook.com/mileyvienna
https://vimeo.com/128685269

17:55

kœnig

 © Astrid Knie

© Astrid Knie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lukas König- Schlagzeug, Synthesizer, Stimme

kœnig a.k.a. Fka MC Bishop, Steve Raguza, Henri Torrino, King Al, Fat Luke, Lukas Koenig, Snoop Jizza, Snoop Kisser, MEL Jackson fizzer, Luke Dog, Snoop Dizza, Luke Jizz delivers a blend of drumming, bass- synthesizers, noise, choirs and Dada recitatives. A sensational showcase of flexible time-structures, with a particular emphasis
on expressive micro-rhythm, within its own repeating patterns, is kœnig’s musical fingerprint.
Kœnig (Lukas König) melds Hip Hop with Techno, seamlessly. With his new EP “kœnig” Lukas König embraces his soft spot for Hip-hop without inhibition, nor restraint. Lyrical furor, rough grooves and murderous synthesizer sounds drive the songs. Occasionally very out there, it nevertheless rouses, captivates and infects.

www.laubrecords.com/lukas-koenig
https://www.facebook.com/keymasterkoenig/
www.koenig.bandcamp.com

18:25

Andy Manndorff Solo – Pandora

 © Sabine Hauswirth

© Sabine Hauswirth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andy Manndorff – Gitarre

Andy Manndorff – ein Verweigerer  stilistischer Einseitigkeit – gewährt auf der CD Pandora einen Blick in die „Feinmechanik“ seiner Musik.
Lyrische Klangmalerei, starke und eingängige Melodik, sowie energetische Grooves prägen den Charakter von Manndorffs erster akustischer Gitarren CD.
Die klassische Gitarre ist die dezenteste Möglichkeit, weite musikalische Räume der lyrischen Art zu öffnen. Wie Beethoven fand, ist sie „das einzige Instrument, das ein Orchester im Kleinen ersetzen kann.“
Andy Manndorff nutzt die ganze Bandbreite der instrumentalen Möglichkeiten. Sein virtuoses Spiel ist frei von Effekthascherei, wirkt eher wie aus dem Ärmel geschüttelt und serviert mit leichter Ironie und diskretem Charme vielfältigste Stimmungen. Dabei gelingt ihm eine außergewöhnliche Balance, Schmerz und Unruhe ohne Irritation auszudrücken aber auch Weite und Schönheit ohne in Schönmalerei zu verfallen.
Somit entsteht ein gleichermaßen anspruchsvolles als auch wohltuendes Album, das nicht zuletzt durch die hochwertige Produktion aus dem Hause more music getragen wird – vielschichtig und doch aus einem Guss. Produzentin Verena Bruckner schafft Klangräume, die manchmal den Eindruck erwecken. als säße man buchstäblich im Inneren der Konzertgitarre, ganz nahe an der Entstehung des Tones, der sich so unmittelbar in seiner ganzen Vielfalt zeigen kann: manchmal kratzend, und schnarrend, dann wieder weich und groß ausschwingend.
Ein musikkulinarischer Genuss!

http://www.manndorff.com/

18:50

Le Massacre Melodique – C Melody Sax Ensemble

© Wikipedia

© Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christian Gonsior – C Melody Saxophone
Herwig Gradischnig – C Melody Saxophone
Romed Hopfgartner – C Melody Saxophone
Clemens Salesny – C Melody Saxophone

Das C-Melody-Saxophon ist ein in C gestimmtes Saxophon, also einen Ganzton über dem Tenorsaxophon. Es wird auch als C-Tenorsaxophon bezeichnet. Das C-Melody-Saxophon gehört zur Saxophongruppe in C und F, die von ihrem Erfinder, Adolphe Sax, für den Gebrauch in Sinfonieorchestern gedacht waren. Die Produktion von C-Melody-Saxophonen erreichte ihren Höhepunkt um 1923, wonach sie allmählich zurückging. Seit 1930 werden nur noch Es- und B-Saxophone (die ursprünglich für die Militärmusik gedacht waren) in größerem Umfang hergestellt.
(Quelle: Wikipedia)

19:15

Die Strottern  

© Julia Stix

© Julia Stix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klemens Lendl – Gesang, Violine,
David Müller – Gesang, Gitarre,
Buenos Aires hat den Tango, Lissabon den Fado, Paris die Chansons. Wien hat das Wienerlied – als unverwechselbaren Ausdruck des Lebensgefühls dieser Stadt. Die Strottern entstauben das Wienerlied musikalisch und inhaltlich so gründlich, dass aus einer traditionellen lokalen Liedtradition eine Musik wird, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Davon zeugen auch die zahlreichen Auszeichnungen für die Herzblutmusikanten.

http://diestrottern.at/

19:45

Mira Lu Kovacs/Manu Mayr Duo

 

©Rania_Moslam

©Rania_Moslam

 
Mira Lu Kovacs – Gitarre, Gesang
Manu Mayr – Bass

http://www.schmiedspuls.com/
http://www.laubrecords.com/manu-mayr/bio/

20:10

Dorian Concept (Ambient Set)  

© Ninja Tune

© Ninja Tune

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorian Concept – Elektronik

There is a certain element of playfulness and wonder that can be heard in the music of the Viennese-born, self-taught multi-instrumentalist and producer Oliver Thomas Johnson, aka Dorian Concept.
After being exposed to hip hop in his early teens, he started to experiment with music production software on his parents’ computer at the age of 15. Around the same time, he picked up the piano, electric bass, and soprano saxophone, and since then he has been fascinated by combining the world of music production with the one of instrumental improvisation.
Dorian Concept started his career as a typical “bedroom producer” with a MySpace page in his late teens and enrolled in the University of Applied Sciences in Salzburg to study multi-media art in 2005. Just five years later, he was performing at the Royal Albert Hall with the Cinematic Orchestra, a group he had always admired, at the twentieth anniversary gala of Ninja Tune.
Some of the important stations of Dorian Concept’s rise from a bedroom producer studying in Salzburg to a Royal Albert Hall performer date back to 2006, when he started uploading a series of short videos of himself improvising on synthesizers on Youtube ­ starting with „Fooling Around on MicroKorg” ­ that have garnered over a million hits. Within a year, BBC radio greats like Benji B, Giles Peterson, and Mary Anne Hobbs championed his early digital releases, and shortly thereafter he started touring internationally.
In 2008, he participated in the Red Bull Musical Academy and released his first EP Maximized Minimalization on the Viennese label Affine Records. This EP ­ along with the subsequent track “The Fucking Formula” ­ was his take on instrumental hip hop at the time. His single “Trilingual Dance Sexperience” became a beast of its own right, acknowledged as a landmark for that unique Dorian Concept sound. Boomkat described it as “what sounds like the culmination of the last 10 years of techno, grime, hiphop club music and cutting-edge electronics attempting to race each other to the finishing line of the decade.”
In 2009, Kindred Spirits/Nod Navigators released his debut album When Planets Explode, which enjoyed critical and underground acclaim. The next two years were a blur of different cities and stages that brought his live show to Australia, Asia, all over Europe, and the States, while playing keys as part of Flying Lotus’ live band in between. His improvisational skills and virtuosity on his trusty MicroKorg shine during his animated live performances.
Dorian Concept’s jazz-influenced beat concoctions reap havoc on the dance-floor but never lose their sense of musicality. Unconventional chord changes, expressive dynamics and quirky layers of counterpoint melodies are parts of his unmistakable musical voice. He dots effortlessly through different genres and styles: from sublime electronica to hyperactive garage to avant-garde dancehall. Therefore, it made perfect sense when the multifaceted imprint Ninja Tune invited Dorian Concept to contribute to its twentieth anniversary box set in 2010 with the standout track „Her Tears Taste Like Pears.” It was no surprise that Ninja Tune then added him to its roster, releasing an EP under the same title in 2011.
Shortly after the Ninja Tune EP, Dorian Concept decided to take some time off to craft a new sound. He abandoned his signature use of the Mikrokorg and started working with a Wurlitzer electronic piano and a handful of analogue synthesizers. Joined Ends – his forthcoming album on Ninja Tune – showcases a new sound that reveals a radically different side of his artistic repertoire. A departure from rigid beat-making, he has chosen to concentrate on his intuition and his keyboard skills. Dorian Concept is also expanding his much lauded live show into a trio with touring planned for Autumn 2014 and beyond.
Joined Ends is his most deliberate, focused, and liberating work to date.

http://www.dorianconcept.com/

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