A Day In The Life

A DAY IN THE LIFE tauft die JazzWerkstatt Wien ihr diesjähriges Festival, und wer das 2004 gegründete Musiker*innen-Kollektiv kennt, freut sich wie immer auf eigenständige Musik ohne stilistische Eingrenzungen. Künstler*innen kuratieren selbst und laden Ihre Kolleg*innen ein, fordern Sie heraus, Neues zu probieren, stellen scheinbar gegensätzliche Stile nebeneinander. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm, bei dem für Jazz und Improvisation ebenso Platz ist wie für Electronica und Pop. Mindestens so groß ist die Bandbreite der Spielorte.

Die Arbeit der Musiker*in reicht vom stillen Tüfteln im Hintergrund zum energetischen Ausbruch, das Festival stellt unterschiedliche Ansätze gleichberechtigt nebeneinander. Verbindendes Element ist das Spielen als poetische Routine, der Glaube an Musik als Arbeit am Traum. A DAY IN THE LIFE – der gleichnamige Beatles-Song über Ereignissplitter und Alltagstrott dient als Leitlicht und Motto. Wir alle verbringen unsere Tage anders, und jeder endet auf einen anderen Akkord.

Woke up, fell out of bed
Dragged a comb across my head
Found my way downstairs and drank a cup
And looking up, I noticed I was late
Found my coat and grabbed my hat
Made the bus in seconds flat
Found my way upstairs and had a smoke
And somebody spoke and I went into a dream
(The Beatles, „A day in the life“)

Für das Programm verantwortlich:
Rojin Sharafi, Beate Wiesinger, Clemens Salesny, Clemens Wenger, Peter Rom und Manu Mayr
Festival Produktion: JazzWerkstatt Wien, Rania Moslam
Design: Alessia Scuderi
Live-Technik: Dieter Treibenreif, Werner Angerer, Markus Wallner

Das Festival wird gefördert von BMKOES, Stadt Wien Kulturabteilung und SKE-Fonds.
Es gelten die aktuellen Corona Maßnahmen der Stadt Wien – 3G und Maskenpflicht indoor – 2G im rhiz (17. 9.)
Unterstützen sie unser Festival mit einer freien Spende – Dankeschön!

Porgy & Bess

Riemergasse 11, A-1010 Wien
Beginn 20:30 Uhr, Eintritt: € 22,-
Es gelten die Corona Maßnahmen der Stadt Wien: 3G und Maskenpflicht indoor
Tickets kaufen
Porgy & Bess

Mahan Mirarab Band – “Persian Side Of Jazz“

> info

Mahan Mirarab Band – “Persian Side Of Jazz“

Mahan Mirarab – guitar, fretless guitar
Golnar Shahyar – vocals
Mona Matbou Riahi – clarinet
David Six – piano
Martin Berauer – bass
Amir Wahba – percussion
Gast: Florian Willeitner – violin

Artist Link

„Die blödeste Frage” an Mahan Mirarab von Mahan Mirarab Band „Persian Side of Jazz“

Die Situation hat mehrmals bei unterschiedlichen Interviews stattgefunden. Oft waren auch andere MusikerkollegInnen dabei, manchmal kam es vor, dass ich die einzige Person vor dem/der JournalistIn war.

Ich nehme an, dass diese Fragen kommen, weil ich eine nichteuropäische Herkunft habe: Es sind Fragen über mein Herkunftsland Iran und meine Nationalität. „Wie war das Leben im Iran?”, „Wieso bist du nach Europa gekommen?”, „Wie schwer ist es, im Iran zu musizieren?” usw.

Ich war immer schockiert und habe meine Antworten bei jedem Interview wiederholt. Ich wollte mehr über meine künstlerischen und musikalischen Ideen reden, aber normalerweise sind wir gar nicht zu diesem Punkt gekommen. Ich war jedes Mal sehr enttäuscht, wenn meine Nationalität viel interessanter als meine Kunst zu sein schien. Ich habe diese Interviews ständig mit den Interviews von meinen europäischen Kolleginnen und Kollegen verglichen. Ich habe lange Zeit auch nachgedacht, ob wir – mit anderen kulturellen Hintergründen – vielleicht wirklich weniger musikalische Qualität als die europäischen MusikerInnen haben könnten.

Ich habe immer Zeit gebraucht, um zu reflektieren und die besten Reaktionen solchen Fragen gegenüber zu finden. Es war immer schwer, vor Ort richtig zu reagieren. Bei meinem letzten Interview in einer Radiosendung habe ich es nach elf Jahren geschafft, richtig zu reagieren und mein Gefühl zu äußern. Ich habe dem Journalisten gesagt, dass ich diese Fragen so oft beantwortet habe. Ich habe ihn auch gefragt, ob er eigentlich meine Musik angehört hat. „Nein”, antwortete er. Leider war der Journalist total enttäuscht und hat sehr unzufrieden ausgeschaut. Er hat gesagt, dass er keine anderen Fragen hat.

In solchen Situationen bleibe ich mittlerweile ganz ruhig, atme tief und reagiere wie das letzte Mal. Ich muss einen Weg finden, dass meine Reaktion von den JournalistInnen nicht persönlich genommen wird. Ich wünsche mir, dass die JournalistInnen mich irgendwann zu meiner Musik fragen. Sogar blöde Fragen über Musik oder irgendein eigenartiger Vergleich mit anderer Musik wäre besser als Fragen über meine Nationalität.

Und ich wünsche mir, dass es irgendwann keinen Unterschied zwischen den Menschen in der Kulturszene gibt – dass wir ohne Vorurteile miteinander umgehen und eine diverse und stärkere Community haben.

Black Burst Sound Generator

> info

Black Burst Sound Generator

Brigitta Bödenauer – electronics
Susanna Gartmayr – contra alto clarinet

Artist Link

„Die blödeste” Frage an Susanna Gartmayer von Black Burst Sound Generator

Es ist schon viele, viele Jahre her, eventuell war’s in Italien. Es war in einem Theater, eine Interviewsituation vor einem Konzert. Anwesend waren mehrere Ensemblemitglieder und zwei oder drei Journalisten. Es wurde auf englisch geredet. Die Frage: „Welches Gemüse wärst du gerne?“ Leere im Kopf. Ich war sehr ratlos. „Vielleicht kann der Herr doch nicht so gut englisch?”, hab ich mir dann gedacht.

Wenn die “blödeste Frage” Sound wäre? Insekten umschwirren einen eingetrockneten Kuhfladen auf der Alm. Damals war ich schmähstad. Ich erinnere mich aber, sogar noch kurz überlegt zu haben, welches Gemüse ich gern wär, bevor ich geantwortet hab: „Ich wäre lieber kein Gemüse.” Heute würde ich fragen, welches Gemüse der Herr denn selber gerne wäre!

Soia

> info

Soia

Soia Hagen – vocals
Lukas Lackner – keys
Paul Male – guitar
Florian Faltner – bass
Raphael Vorraber – drums

Artist Link

„Die blödeste Frage” an SOIA

Im Jahr 2013 habe ich einen älteren Mann angezeigt, der vor mir auf der Lerchenfelderstraße masturbiert hat. Nachdem ich vor ihm die Polizei gerufen hatte, ging er schnellen Schrittes die sehr Sherlock Holmes-esque Bernhardgasse im Laternenschein entlang, wobei ich ihm mit Abstand folgte. Durch einen unglaublichen Zufall, wahrscheinlich der späten Stunde und der damit verbundenen Unzugänglichkeit von Leberkässemmeln zu danken, kam die Polizei genau rechtzeitig, als der Mann nach einer Runde wieder am „Tatort“ ankam.

Die Polizei fing an, mich zu befragen und stellte dann die erste dumme Frage: „Warum zeigst Du (!) sowas überhaupt an?“ Ich erklärte passioniert, dass es meine ehrenvolle Verantwortung gegenüber jungen Mädchen* sei, alle Männer anzuzeigen, die sich gerne aus Minderwertigkeitskomplexen vor Frauen* entblößen müssen. Diplomatisch, aber bestimmt erklärte ich dem jungen Polizisten die Rechtslage und seinen Job. Dann kam die eigentliche „blöde Frage“-Bomb: „Wenn dir sowas so oft passiert, vielleicht belästigst ja DU die Männer?“, mit einem smirky face und darauffolgendem zustimmendem Lachen von den Kollegen.

Meine Reaktion darauf ist nicht wirklich für eine Niederschrift und für die gute Sitte von Vorteil, daher spare ich das aus. Die Musik in meinem Kopf wäre so etwas wie „Wir wollen keine Bullenschweine“ von Slime mit einem Hauch Kinksi-Spirit.

Clemens Salesny & Clemens Wenger

> info

Clemens Salesny & Clemens Wenger

In der STRENGEN KAMMER / Porgy&Bess
19:30 / 21:30 / 22:30 UHR, jeweils 15min:

Clemens Salesny – alto-, tenor saxophone
Clemens Wenger – piano, electronics

Artist Link

„Die blödeste Frage” an Clemens Wenger von Clemens Salesny & Clemens Wenger

Mir fallen viele Situationen ein, in denen vermeintlich blöde Fragen über meine Musik bzw. über Bandnamen gestellt wurden. Aber je genauer ich darüber nachdenke, umso klarer wird mir: Die blödesten Fragen hab ich mir eigentlich immer selbst gestellt.

Also, folgende konkrete Situation, Juni 2021: Wir feiern den Geburtstag einer Freundin und sitzen am frühen Abend an der Neuen Donau, zwischen Floridsdorfer Brücke und Brigittenauer Brücke. Wir blicken auf die Millennium City, wo rechts daneben schon der Mond zu erkennen ist: zunehmender Halbmond circa. Noch weiter rechts am Himmel wird bald beim Kahlenberg die Sonne untergehen. Guter Weißwein aus mitgebrachten Bechern.

Ich in die Runde: „Welcher Schatten ist das eigentlich am Mond? Es kann ja nicht der Erdschatten sein, wenn wir von hier aus Sonne und Mond gleichzeitig sehen!” Nachdem meine Freund*innen mich geduldig und nur wenig spöttisch aufklären, dass das der eigene Mondschatten ist, bleibt mal kurz die Zeit stehen für mich. Was hab ich die letzten 38 Jahre beobachtet? Und warum hab ich mir das nie richtig überlegt? Fassungslosigkeit über mich selbst!

Wenn diese Frage Musik wäre, dann würde sie sehr naiv klingen: Vielleicht so wie ein Schönberg 12-Ton Klavierstück, das durch einen Quantisierungsalgorithmus muss und dabei alle Noten wieder auf C-Dur zurückgeworfen werden. Es würd so gern gescheit sein, kann aber nicht, das arme Klavierstück!
Ich probier´ das gleich aus. Hier zum Download exklusiv für das JazzWerkstatt Festival: „Vergleich Schönberg 12-Ton Exzerpt – Clemens Wenger, C-Dur Arrangement”

Damals war’s mir peinlich. Heute würd ich’s anders machen: Am besten noch zwei Minuten auf den Himmel schauen und mir die Frage selbst beantworten. Danke an meine Freund*innen, dass sie so verständnisvoll sind!
Und: Ich werde nicht so streng und ungeduldig mit Journalist*innen sein, wenn sie die eine oder andere „blöde” Frage stellen.

Dazusagen möcht’ ich noch: Meine Großmutti hat beim letzten Essen gesagt, ich hab´s mir notiert: „So alt hab ich werden müssen und jetzt erst weiß ich, dass ich noch immer dumm bin.“ Das ist mir jetzt noch eingefallen. Sie hat erzählt, dass Freunde immer wollten, dass sie ein bisschen Klavier spielt, wenn sie zu Besuch waren. Ihr war´s unangenehm und sie hat nicht gespielt. Das findet sie jetzt dumm, sofort würde sie heute spielen!

shop


produktionen

Die Strottern und JazzWerkstatt Wien

> info
© Johannes Gellner

Die Strottern und JazzWerkstatt Wien

Klemens Lendl: Violine, Gesang
David Müller: Gitarre, Harmonium, Hammond, Gesang
Clemens Salesny: Saxophon, Bassklarinette, Klarinette
Martin Eberle: Trompete, Flügelhorn
Martin Ptak: Posaune
Peter Rom: Elektrische Gitarre, Banjo
Clemens Wenger: Piano, Rhodes Piano, Keyboards
Bernd Satzinger: Elektrischer und akustischer Bass
Lukas König: Schlagzeug, Percussion, Kalimba

„Olle schaun, olle zaahn, olle drahn“ singen Die Strottern & JazzWerkstatt Wien im ersten Lied ihrer neuen CD „Wo fangts an“. Mit diesen Worten könnte man auch den aktuellen Mundart-Hype in der österreichischen Musikszene beschreiben, für dessen Wiener Ausformung Die Strottern mitverantwortlich zeichnen. Seit vielen Jahren suchen sie nach immer neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. In Kooperation mit der JazzWerkstatt Wien haben sie mit der CD „Elegant“ erstmals 2009 das Format erweitert: Mit Rhythm-Section, Bläsern, E-Gitarre und Piano wird aus dem Wienerlied-Duo eine kleine Big Band, musikalisch werden Grenzen überschritten. Alle Beteiligten entfernen sich ein Stück weit von ihrem angestammten Terrain, ohne aber ihre eigene Handschrift zu verlieren.

EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE

> info
© Ina Aydogan

EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE

Kristin Gruber – Performance, Text
Peter Rom – Gitarre
Clemens Wenger – Keys, Electronics
Sixtus Preiss – Drums, Electronics
&
…special guests…

Kristin Gruber und die JazzWerkstatt Wien verkünden das Ende der gespaltenen Gesellschaft und laden zur aggressiven Heilmesse EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE. Als mediales Kollektiv stellen sie sich in den Dienst der Erleuchtungsarbeit und nutzen dafür die heilsame Kraft menschlicher Aggression. Die JazzWerkstatt Wien komponierte dafür eine 90minütige musikalische Messe, ein ritueller Transporter und schwingendes Heilmittel irgendwo zwischen experimenteller Autotune-Liturgie, Poor Bitch Gospel und technoider Mantra-Ape-Trance. Kristin Gruber performt in ihrer Personifizierung als aggressive Ikone irgendwo zwischen Hope-Channel, Wahlkampfrede, Computerspiel-Persönlichkeitstest, Esoterik-Messe und Keynote Speech, erkundet dabei die Gewaltbereitschaft ihres Publikums, initiiert den Weltfrieden und zelebriert die Frage nach einer aggressiven Utopie.

DORIAN CONCEPT & JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

> info
© Rania Moslam

DORIAN CONCEPT & JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

Dorian Concept – Solist, Keys, Komposition
Sixtus Preiss – Drums
Manu Mayr – Ebass, Kontrabass
Peter Rom – Gitarre
Clemens Wenger – Klavier, Synthesizer
Leo Riegler – Electronics, TT, Voice
Clemens Salesny – Reeds
Daniel Riegler – Trombone

WE SHARE A DECADE“ lautete das Motto des ersten Aufeinandertreffens des international gefeierten Komponisten, Produzenten und Keyboardspielers Dorian Concept mit dem JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Weil Dorian Concept 2014 ebenso ein rundes Jubiläum feierte wie die Jazzwerkstatt Wien, beschlossen die befreundeten Musiker beider Seiten, das im Rahmen eines Konzertabends im Wiener „brut“ gemeinsam zu zelebrieren. Nun folgt die Fortsetzung dieser erstaunlichen Kombination. Das 7-köpfige Ensemble interpretiert dabei die elektronischen Stücke komplett neu mit akustischen Instrumenten und in neuen Arrangements. Dorian Concept hat dabei als Komponist und Solist seine Finger mit im Spiel – „Vienna at it´s best“

JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

> info
© Rania Moslam

JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

Über das Ensemble

Das JazzWerkstatt Wien New Ensemble besteht seit Ende 2009. Es ist aus dem 9-köpfigen JazzWerkstatt Wien Workshop Ensemble hervorgegangen, mit dem die Musikerinitiative aus Wien bei renommierten Festivals wie dem Jazzfestival Saalfelden, dem Inntoene Festival und dem New Jazzfestival in Moers/D zum ersten Mal international in Erscheinung trat. Seit 2011 tritt das Ensemble in unterschiedlicher Besetzung auf und widmet sich in jedem Programm neuen Themen.

Über das neue Programm
„Sympathikus – Parasympathikus“

Kalkulation und Verspieltheit, Konstruktion und Überraschung: Das sind die Pole, zwischen denen die Musik des „JazzWerkstatt Wien New Ensemble“ (= „JWNE“) oszilliert. Zwar steckt ein strukturelles Grundgerüst hinter dem neuen Programm des Ensembles, doch nehmen die kompositorischen Bahnen von Daniel Rieglers „Sympathikus – Parasympathikus“ durch den spontanen Erfindungsgeist der sechs MusikerInnen unerwartete improvisatorische Wendungen. Es ist ein Programm der Gegensätze, mit dem das „JWNE“ im März 2014 auf eine kleine Tournee geht: „Sympathikus – Parasympathikus“ spielt auf die Antagonisten unseres Zentralnervensystems an und besteht dementsprechend aus zwei sehr verschiedenen Teilen. Der erste, auf den Sympathikus ausgerichtete Teil führt die Zuhörer mit komplex verdichtetem musikalischen Material an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Entsprechend relaxt ist dann der zweite, auf den Parasympathikus zielende Abschnitt der Komposition, der viele Freiräume für Improvisationen öffnet, aber dennoch eine Beziehung zum ersten Teil des Stücks entwickelt: um ein Gleichgewicht des Verschiedenen herzustellen. (Reinhard Kager)

Line-Up 2013/14:

 Agnes Heginger – Stimme
Sixtus Preiss – Electronics, Glockenspiel, Tam Tam
Daniel Riegler –Posaune, Komposition
Peter Rom – E-Gitarre, Akustische Gitarre
Clemens Salesny – Sopransaxophon, Klarinette, Bassklarinette
Bernd Satzinger – Kontrabass

Alte Programme und Veröffentlichungen (2010-13)


Das erste Album wurde in Kooperation mit dem GMEA (Groupe de Musique Electroacoustique d’Albi) in Frankreich aufgenommen und produziert. Es beinhaltet drei Suiten von Peter Rom, Daniel Riegler und Clemens Wenger und dokumentiert die ersten Schritte des aktuellen Experiments der JazzWerkstatt Wien. Im zweiten Programm widmeten sich alle Spieler auch als Arrangeure der Musik von Max Nagl, einem weiteren Freigeist der Wiener Jazzszene, welcher der Gruppe künstlerisch nahe steht. Diese Sammlung von zum Teil sehr alten Stücken des Saxophonisten und Bandleader wurde in Wien, Bern und Krems aufgeführt. In der Zusammenarbeit mit dem britischen Elektroniker Sam Britton alias Isambard Khroustaliov wurde dessen ‚Axiom‘ (Op.4 for JWW NewEnsemble), eine grafische Partitur, erarbeitet und im Rahmen einer ZOOM!-Night im WUK-Museum uraufgeführt.

archiv
202120192018201720162015
credit: Rea von der Liszt

A DAY IN THE LIFE

A DAY IN THE LIFE
JazzWerkstatt Wien Festival
12. – 18. September 2021

Live, an verschiedenen Orten der Stadt, und online präsentieren wir aktuelle musikalische Positionen.
Für das Programm zeichnen diesmal verantwortlich:
Manu Mayr, Peter Rom, Clemens Salesny, Rojin Sharafi, Clemens Wenger und Beate Wiesinger.
Mehr Informationen in Kürze!

„Woke up, fell out of bed
Dragged a comb across my head
Found my way downstairs and drank a cup
And looking up, I noticed I was late
Found my coat and grabbed my hat
Made the bus in seconds flat
Found my way upstairs and had a smoke
And somebody spoke and I went into a dream“

aus: ‚A Day in the Life‘, The Beatles

kontakt

JazzWerkstatt Wien
Wallensteinstraße 40/40
A-1200 Wien
ZVR Zahl: 059191016

www.jazzwerkstatt.com
info@jazzwerkstatt.at

JazzWerkstatt Records:
Clemens Salesny
info@jazzwerkstatt.at

Vertrieb:
Lotus Records
www.lotusrecords.at

Digital Distribution:
kudosdistribution.co.uk

About

Clemens Wenger, Peter Rom, Clemens Salesny, Manuel Mayr, Leo Riegler

Die JazzWerkstatt Wien gilt als vorwärts gerichtetes, mutiges und unkonventionelles KünstlerInnen-Kollektiv, als Institution, Knotenpunkt, Hafen, Inspiration und Wegbegleiter vieler internationaler Bands, MusikerInnen und KomponistInnen.

Bei ihrer Gründung im Jahr 2004 wurde die JazzWerkstatt Wien europaweit als radikales Vorreiter-Projekt gehandelt, von dem die renommierten Alten sagten: „So etwas hat es noch nie gegeben.“ Der Genius der Einzelperson war bis zum Umfallen zelebriert worden. In der Lonesome-Cowboy-Jazzkultur hatte man sich nicht einmal den Proberaum geteilt. Mit dieser Tradition hat die JazzWerkstatt Wien als erstes MusikerInnen-Kollektiv gebrochen und ihr Konzept wurde zur Inspiration für etliche nachfolgende Kollektive in anderen Städten.

Die JazzWerkstatt Wien stellt eine komplette Infrastruktur bereit, in der das Kollektiv sich selbst organisiert, um jene Bedingungen und Möglichkeiten in einer Szene zu schaffen, an denen es mangelt und die man sich als KünstlerIn wünscht.

Nicht KuratorInnen, KulturpolitikerInnen, VeranstalterInnen oder Geschäftstreibende fällen und tragen die wesentlichen Entscheidungen, sondern die KünstlerInnen selbst.

Die JazzWerkstatt Wien betreibt Medien- & Öffentlichkeitsarbeit, das Label JazzWerkstatt Records, veranstaltet Festivals und Konzerte, sucht in Bewerben nach der nächsten Generation an MusikerInnen und entwickelt interdisziplinäre Veranstaltungskonzepte.

Den Begriff des Jazz fasst die JazzWerkstatt Wien bewusst weit und sieht es als eine ihrer wesentlichen Aufgaben zeitgenössische Szenen abseits des Mainstream miteinander zu verbinden. Noise, Neue Musik, Klassik, Experimentelle Musik, Elektronische Musik – Jazz wird weniger als Genre betrachtet als in seinem gesellschaftspolitischen Kontext verstanden. Es geht nicht um eine bestimmte Art von Ästhetik, sondern um eine bestimmte Art Musik zu machen. (Kristin Gruber)

Datenschutzerklärung

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig. Wir verarbeiten Ihre Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, DSG 2000, TKG 2003). Nachfolgend informieren wir Sie über die wichtigsten Aspekte der Datenverarbeitung im Rahmen unserer Website.

Kontakt mit uns

Wenn Sie per Formular auf der Website oder per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen, werden Ihre angegebenen Daten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von weiteren Fragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Cookies

Unsere Website verwendet Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an Ihrem Endgerät an. Wir nutzen Cookies dazu, unser Angebot nutzerfreundlich zu gestalten. Einige Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Dies ermöglicht uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Wenn Sie dies nicht wünschen, können Sie Ihren Browser so einrichten, dass er Sie über das Setzen von Cookies informiert und Sie dies nur im Einzelfall zulassen. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein.

Eingebettete Inhalte von anderen Websites

Beiträge auf dieser Website können eingebettete Inhalte beinhalten (z. B. Videos, Bilder, Beiträge etc.). Eingebettete Inhalte von anderen Websites verhalten sich exakt so, als ob der Besucher die andere Website besucht hätte.

Diese Websites können Daten über Sie sammeln, Cookies benutzen, zusätzliche Tracking-Dienste von Dritten einbetten und deine Interaktion mit diesem eingebetteten Inhalt aufzeichnen, inklusive Ihrer Interaktion mit dem eingebetteten Inhalt, falls Sie ein Konto haben und auf dieser Website angemeldet bist.

Web-Analyse

Ihre IP-Adresse wird erfasst, aber umgehend pseudonymisiert. Dadurch wird nur mehr eine grobe Lokalisierung möglich. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs. 3 TKG sowie des Art 6 Abs. 1 lit. a (Einwilligung) und/oder f (berechtigtes Interesse) der DSGVO. Unser Anliegen im Sinne der DSGVO (berechtigtes Interesse) ist die Verbesserung unseres Angebotes und unseres Webauftritts. Da uns die Privatsphäre unserer NutzerInnen wichtig ist, werden die NutzerInnendaten pseudonymisiert.
Die NutzerInnendaten werden für die Dauer von einem Jahr aufbewahrt.

Verwendung von Webfonts

Auf diesen Internetseiten werden externe Schriften, Google Fonts verwendet. Google Fonts ist ein Dienst der Google Inc. („Google“). Die Einbindung dieser Web Fonts erfolgt durch einen Serveraufruf, in der Regel ein Server von Google in den USA. Hierdurch wird an den Server übermittelt, welche unserer Internetseiten Sie besucht haben. Auch wird die IP-Adresse des Browsers des Endgerätes des Besuchers dieser Internetseiten von Google gespeichert. Nähere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Google, die Sie hier abrufen können:
www.google.com/fonts#AboutPlace:about
www.google.com/policies/privacy/

Ihre Rechte

Sie haben grundsätzlich das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche in einer anderen Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren. In Österreich ist dies die Datenschutzbehörde.