Die Strottern und JazzWerkstatt Wien

Photocredit: Rania Moslam

Photocredit: Rania Moslam

„Olle schaun, olle zaahn, olle drahn“ singen Die Strottern & JazzWerkstatt Wien im ersten Lied ihrer neuen CD „Wo fangts an“. Mit diesen Worten könnte man auch den aktuellen Mundart-Hype in der österreichischen Musikszene beschreiben, für dessen Wiener Ausformung Die Strottern mitverantwortlich zeichnen. Seit vielen Jahren suchen sie nach immer neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. In Kooperation mit der JazzWerkstatt Wien haben sie mit der CD „Elegant“ erstmals 2009 das Format erweitert: Mit Rhythm-Section, Bläsern, E-Gitarre und Piano wird aus dem Wienerlied-Duo eine kleine Big Band, musikalisch werden Grenzen überschritten. Alle Beteiligten entfernen sich ein Stück weit von ihrem angestammten Terrain, ohne aber ihre eigene Handschrift zu verlieren.


Besetzung:

Klemens Lendl (voc, vln)
David Müller (voc, guit)
Clemens Salesny (reeds)
Martin Eberle (trp)
Martin Ptak (trb)
Peter Rom (guit)
Bernd Satzinger (bass)
Clemens Wenger (piano, keys)
Lukas König (drums)

Audio Trailer der neuen CD „Wo fangts an“!

Presse:
„…wilde Stakkato-Beats, heiße Bläsersätze und lässig schlurfendes E-Piano. Und natürlich die poetische Fidel von Klemens Lendl und die nachdenkliche Gitarre David Müllers. Noch anheimelnder sind nur die tierschürfenden Fragen, die Lendl mit souliger Stimme stellt. Etwa: “Was zieht die Liebe an, wenn sie zunimmt?”
Die Presse, 06/2015

„…von sanft bis schräg, von gediegen und elegant bis fast schon avantgardistisch, von reduziert bis großformatig, die Nummern auf „Wo fangts an“ spielen wirklich alle Stückerl. Herzzerreißend Schönes und richtig unter die Haut Gehendes („Aufn Bunkt“, „Bei dia“) werden von dem famosen Kollektiv ebenso zu Gehör gebracht wie vielschichtig Atmosphärisches („Fasink“) oder mehr Experimentelles („Mamma, sogd der Hausmasda“, „Faschdeggn schbün“). An anderer Stelle wiederum geben sich Die Strottern und das Ensemble der Jazzwerkstatt Wien dann wieder leichtfüßig beschwingt („Unddan Geschdeig“) oder lässig laid back („A Oaschloch allanech“). Kein Lied ähnelt einem anderen, jedes bahnt sich seinen eigenen Weg durch das Geschehen, was den Spannungsbogen durchgehend, vom ersten bis zum letzten Ton hochhält. Ein Hörerlebnis der Extraklasse.“
Mica, 07/2015

„…Immer noch als typisch Stottern erkennbar, steht die musikalische Erweiterung den beiden Stottern, Klemens Lendl und David Müller, wieder ausgesprochen gut. Hier eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, es wird Platz geschaffen für freie Improvisationen, aber auch für lateinamerikanische Spielarten, für Swing, Ragtime, sogar für Reggae…“
Concerto 4/2015

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