Schluss mit Lustig

Saturday, December 16, 8:30
BLUE TOMATO
Wurmsergasse 21, 1150 Wien

10 Sets á 10 Minutes
Cover: 13€

 

 

Zsófia Boros

Zsófia Boros: Gitarre

Zsófia Boros Gitarrenspiel ist feinsinnig und zurückhaltend, untermalt mit einer melancholischen Note. Das Feinsinnige in Ihrem Spiel entfaltet sich bei genauem Hören als stille Virtuosität. Ihre Zurückhaltung entsteht ganz natürlich aus dem Wissen um die eigene Fähigkeit mit dem Instrument eine Einheit zu bilden, um so Virtuosität nie über die Musik zu erheben.
Die Melancholie der Zsófias Boros ist süß, bittersüß; ihre Darbietung schärft Konzentration und Wahrnehmung und die dadurch entstehende feine Schwingung erzeugt ein zartes Glücksgefühl.
Die in Wien lebende ungarische Musikerin hat bei ECM New Series eine neue Heimat gefunden.
http://www.zsofia-boros.com/

 

BAYER/WAELTI

©Josef Leitner ©Severin Koller

Martin Bayer: Gitarre
Andreas Waelti: Kontrabass

Der Gitarrist Martin Bayer und der Kontrabassist Andreas Waelti sind beide sowohl in zeitgenössischen, als auch traditionellen Kontexten anzutreffen.
In der intimen Besetzung finden Einflüsse aus verschiedensten Spielarten des Jazz Eingang, welche nuancenreich miteinander verwoben und spannend
in Szene gesetzt werden. Dies spiegelt sich auch in den Kompositionen wieder, welche sich zwischen songartiger Avantgarde und halbton-ganzton Romantik bewegen.

http://www.martin-bayer.at/
http://www.andreaswaelti.com/

e c h o boomer 1

Beate Wiesinger: Kontrabass

e c h o boomer, ursprünglich ein Begriff aus der Soziologie und die Generation jener beschreibend, welche in den 1980er und 1990er Jahren geboren sind, ist als Kompositionsprojekt zu verstehen, um mein persönliches, musikalisches Echo wiederzugeben, zu erforschen und weiterzuentwickeln. Abgesehen von der lautmalerischen Dimension des Begriffes, ist der Bezug zur Generationenforschung nicht unwesentlich. Jede Generation bringt ihre eigene Musik hervor, ihre ganz individuelle, persönliche, musikalische Sprache, welche es vermag den vorherrschenden Zeitgeist einzufangen und ein Stück weit festzuhalten. Ähnlich sehe ich auch die Kompositionsarbeit für das Projekt e c h o boomer:
Das Einfangen der jeweiligen Stimmung steht über den Grenzen eines vorher fixierten instrumentalen „set-ups“, vielmehr sucht sich das Stück die Besetzung aus und nicht umgekehrt. Die Unterschiedlichkeit ist Konzept, nicht die Suche nach einem konformen „Einheitsklang“. Somit entsteht für mich die Möglichkeit, der ersten, ursprünglichen Stimmung einer musikalischen Idee zu folgen und diese umzusetzen.

Duo Salesny/Wenger

Clemens Salesny: Reeds
Clemens Wenger: Keyboard

„Sollten das schon “die wilden Jahre” gewesen sein? Wohl kaum. Die beiden schon seit Jahren aufeinander eingespielten Clemense überzeugen durch humorvolles, mitunter auch wunderbar altmodisches, stets gut durchblutetes Duospiel, wobei Wenger hier seiner Vorliebe für Stridepiano frönt, während sich der eloquente Multiinstrumentalist Salesny am Altsaxofon auch keine Zurückhaltung auferlegt. Klingt ein bisschen wie Eric Dolphy & Jaki Byard beim Heurigen.“ (Falter im Jahr 2006)

„Salesny und Wenger haben soeben das formidable Duo-Album „Die wilden Jahre“ vorgelegt, auf dem sich Improvisationen ohne Netz ebenso finden wie Wiener- und Kinderlied-Adaptionen.“ (Der Standard im Jahr 2006)

Maja Osojnik


Maja Osojnik: Electronics

Maja Osojnik arbeitet als Komponistin, Klangkünstlerin, Sängerin und frei improvisierende Musikerin vor allem mit der Stimme, dem Paetzoldbass, eigenen Field Recordings, DJ-CD Player, Radios, Effektpedale, Kassettenspieler und anderen lo-fi elektronischen Musikinstrumenten. Im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen versucht sie in Ihrer Arbeitsweise die Instrumente musikalisch zu erweitern, bzw. diesen andere, neue Rollen zuzuweisen. Der Prozess erinnert an das Anagrammieren. In Ihren Kompositionen, verbindet Maja Osojnik ihre Liebe für einfache Songs, experimentelle, elektro-akustische, abstrakte Musik, Alte und Neue Musik aber auch heftigere Noise, Rock Musik. Das Reale, das Surreale, die Fragilität, in der sich sowohl das zerstörerische, abgründige, finstere Phantasma, aber auch die Schönheit, die Eleganz, die Stärke, die Bestimmtheit abbilden, stellen ebenso einen Motor, der Maja’s musikalisches Schaffen definiert.

maja osojnik

Manu Mayr

© Robert Lettner

Manu Mayr : Bass

Violetta Parisini + Sixtus Preiss


Violetta Parisini: Gesang
Sixtus Preiss: Keyboard

 

Mikro * Revue * Bruckner

© Kocher

Michael Bruckner: Gesang, Gitarre, Geschichte

 

http://bruckner.klingt.org

Agnes Hvizdalek

© Lisi-Charwat

Agnes Hvizdalek: Stimme

Agnes Hvizdalek hat sich in den letzten Jahren mit ihrer abstrakten Vokalmusik national und international bemerkbar gemacht. Zu ihren Arbeiten gehören Solo-Performances, live Installationen, zahlreiche internationale Kooperationen (u.a. Harald Fetveit, Kristin Andersen (SPUNK), Norwegian Noise Orchestra, Bonnie Jones, Jim Denley, Seijiro Murayama, Franz Hautzinger, Klaus Filip, Radu Malfatti und Daniel Lercher) und sie ist Hauptverantwortliche für das internationale Improvisationsorchester ÖNCZkekvist. Die Klänge, die sie ihrer Stimme entlockt, oszillieren zwischen Zerbrechlichkeit und Leichtigkeit und erinnern oft an Elektronik, sind aber pure, unprozessierte Stimmsounds. Seit 2008 lebt sie in Oslo.

http://agneshvizdalek.at

 

Rambo Rambo Rambo

© Apollonia Bitzan

Martin Hemmer: Gesang, Gitarre, Keys
Andreas Hellweger: Gesang, Perkussion
Sebastian Koch: Gesang, Bass

“Unberechenbarkeit ist für dieses wiener Trio das höchste Gut. Heftigen Rock hat es ebenso im Angebot wie seltsamen Pop, und auf die Americana-Passage folgt womöglich ein Progrock-Ausflug(…) Falter

http://ramboramborambo.com

 

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