GIF89a Die Strottern & JazzWerkstatt Wien – JazzWerkstatt Wien

Die Strottern & JazzWerkstatt Wien

LIVE: 11.November 2010 Tulln, Jeunesse

Das mehrfach ausgezeichnete Duo „Die Strottern“ sucht seit vielen Jahren nach immer wieder neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. Im Zusammenspiel mit der JazzWerkstatt Wien wird das Sängerduo zur Bigband. Neue Texte aus Wien treffen auf junge und experimentierfreudige Jazzmusiker. Sowohl musikalisch als auch textlich werden die sich ewig wiederholenden Klischees des Wienerlieds zurückgelassen, an Stelle von Larmoyanz und Weinseligkeit treten Poesie und urbaner Alltag.

Besetzung:
Klemens Lendl (voc, vln)
David Müller (voc, guit)
Clemens Salesny (reeds)
Wolfgang Schiftner (reeds)
Martin Eberle (trp)
Daniel Riegler (trb)
Peter Rom (guit)
Bernd Satzinger (bass)
Clemens Wenger (piano, keys)
Lukas König (drums)

Texte von Peter Ahorner, Klemens Lendl, Josef Mayer-Limberg, Karl Stirner, Stefan Slupetzky und Christiane Beinl

Hören:

Presse:
Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche CD, die sowohl durch die sehr abwechslungsreiche und spannende Musik als auch durch die wirklich inspirierenden Texte wirkt. (Wien Live)

Wien wird hier weniger wiedergefunden, als wiedererfunden. Auf ihrem zu Recht „Elegant“ betitelten Album greifen Klemens Lendl und David Müller, vulgo Die Strottern – kongenial begleitet von acht Mannen der in kluger Zurückhaltung, aber effektiv agierenden Jazzwerkstatt –, auf ein Reservoir an Worten, Gesten und Attitüden des Wienerischen zurück, das in der Realität nur höchst selten noch angezapft wird. (Falter, Wolfgang Kralicek)

Ob im melancholischen „Gemeiner Opal 3000“ oder im aggressiv-surrealen Opener „Wie Manst Du Des?“. Die Texte stammen von Könnern wie Peter Ahorner, Karl Stirner und von Lendl selbst. Die ordentliche Portion dunkelbunten Humors in den Texten wird von der exzentrischen Musik der Jazzwerkstatt Wien souverän gedoppelt. Der Evergreen „Heut kommen dʼ Engerln auf Urlaub nach Wien“ blitzt in einem trunkenen Medley mit Lendls „Personalienwalzer“ überraschend grell auf. Sehr schön auch das scharfe „Gstuabm“, ein zu einer bissigen Orgel vorgetragener Rap zum Gesundheitsaposteltum unserer Tage. (Die Presse, Samir H. Köck)

Ihr neuestes Projekt, die CD “Elegant”, führt die Strottern mit Musikern us dem Zirkel der Wiener JazzWerkstatt zusammen: Mit Rhythm-Section, Bläsern, E-Gitarre und Piano entsteht ein neuer Sound, be idem sich alle Beteiligten ein Stück weit von ihrem angestammten Terrain entfernen, ohne aber ihre eigene Handschrift zu verlieren. (…) Wäre Duke Ellington ein Wiener gewesen, er hätte vielleicht ähnliches von sich gegeben. (Michael Huber, jazzzeit)

Denn hier können wollen dürfen sich zehn Lieder im Wiener Jazz-Dialekt bisweilen in ungeahnte Höhen schrauben, dass es nur so eine Freude ist. Man ist ja geneigt diesbezüglich nur in Superlativen zu schreiben, alleine weil jedes der zehn Lieder eine Größe besitzt, die ohne Größenwahn auskommt und dennoch klarstellt wer in der hiesigen Musikszene alles und jeden an die Wand zu spielen imstande ist. (…) Klassikaner. (Manfred Horak, kulturwoche.at)