JAZZWERKSTATT FESTIVAL 2017

Beginn jeweils 20:00
Tickets nur an der Abendkassa 10€
Festivalpass 30€

Blue Tomato, Freitag 15.09.

Dsilton

Georg Vogel: Clavinet, Rhodes, MP4
David Dornig: 31-Ton-E-Gitarre
Valentin Duit: Schlagzeug

Dsilton waren schon letztes Jahr bei der Jazzwerkstatt zu Gast und es hat uns umgehauen!

Vieltönige Stimmungssysteme, komplexe Rhythmen, neue Musikinstrumente – Georg Vogel, David Dornig und Valentin Duit spielen im temperierten Einunddreißigton-System und in Rein-Stimmungen. Die Fünfteltöne der 31-Ton-Aufteilung der Oktave werden auf speziell adaptierten zwölftastigen elektromechanischen und digitalen Tasteninstrumenten und auf der neuentwickelten vieltönigen Gitarre von David Dornig mit einunddreissig Bünden pro Oktave umgesetzt. Wir freuen uns auf eine grandiose Festivaleröffnung!

www.georgvogel.net/PROJEKTE-DSILTON.htm
https://www.youtube.com/watch?v=e311FLswszE

 

Synesthetic Quartet

Vincent Pongracz: Klarinette
Peter Rom: Gitarre
Manu Mayr: Bass
Hubert Bründelmayer: Schlagzeug

Frisch eingeflogen aus Dänemark und mit brandneuer CD im Gepäck!

Bandleader und Komponist Vincent Pongracz mischt die Klangästhetik des 90’er Jahre HipHop mit einem Bläser Sound der an die Gil Evans Aufnahmen der 60’er Jahre erinnert. „Live erweist sich das Quartett als sehr gelungene Variante zur 8er Besetzung des Synesthetic Octet. Die frischen & klugen Kompositionen mit ihren liebenswerten Melodien, vielschichtigen Referenzen und Grooves erzeugen live ein buntes Kopfkino und zaubern durch Überraschung, Klangexperiment und kreative Virtuosität ein Lächeln in die Gesichter des Publikums.“ (Austrian Sounds)

http://www.synestheticoctet.com/

 

Porgy & Bess, Samstag 16.09.

Billy Roisz & dieb13

Billy Roisz: Elektronik, E-Bass, Computer
Dieb 13: Turntables

Die Elektronik Pioniere aus dem klingt.org Universum!

Billy Roisz & dieb 13 aka Dieter Kovačič arbeiten an den Schnittstellen von Musik, Film und Performance. Billy Roisz experimentiert seit den späten 90er Jahren mit der Verknüpfung auditiver und visueller Reize. Ihr Instrumentarium besteht aus analoger Elektronik, E-Bass, Computer und Röhrenfernsehern. Die Hauptinstrumente von dieb13 sind Turntables, Linux-Code und eine Pocketkamera. Damit tritt er auf, produziert und komponiert aber auch Musik für vielerlei Theater-, Opern- und Videoproduktionen, Installationen und Ausstellungen oder führt Regie für Kurzfilme. Solo und in diversen Formationen pendeln Billy Roisz und dieb13 zwischen Club, Hochkultur und Kinosaal. Ihre gemeinsamen Filmarbeiten wurden unter anderem bei der Berlinale, Karlovary Filmfestival, IFF Rotterdam und beim SXSW in Texas gezeigt.

http://billyroisz.klingt.org
http://dieb13.klingt.org/

 

Schtum – till it breaks

Robert Pockfuß: Gitarre
Manu Mayr: Bass

Achtung Welturaufführung!

Die verfremdeten Bass- und Gitarrenklänge von Robert Pockfuß und Manu Mayr bündeln ein Spektrum von Oszillationen kontrollierter Rhythmik, Noise, oder Mikrotonalität in eine Ästhetik zwischen Maschine und Organ. Von den Instrumenten in Gang gesetzte Prozesse werden so lange überreizt, verfremdet, überlagert, gestört, bis sie – einer ausgeschrienen Stimme gleich – brechen. In dieser elektro-akustischen Welt aus Feedback-Schleifen, Sub-Bass-Interferenzen und Noise-Gezwitscher entsteht die Vorlage für das Spielfeld in dem sich „schtum“ bewegt.

Tony Renaissance

© Tao-Yan

Tony Renaissance: Wavesampler, Vocals, FX

Scene Mashup Alarm, Klappe die Erste:

Tony Ross hat Hip Hop Tracks mit ihren Covers entfremdet, nun hören wir Tony Renaissance mit eigenen Kompositionen! Sie schafft eine ätherische, rohe, elektronische Landschaft, die raue und zarte Sounds mit Synth-Streichern, tiefen, schweren Beats und vielschichtigen Chorstimmen vereint. Dream pop, Synthpop, elektronisch und experimentell!

https://www.instagram.com/tonyrenaissancex/
https://www.facebook.com/tonyrenaissancex

 

Strenge Kammer: Strings & Noise

Sophia Goidinger-Koch: Violine
Maiken Beer: Cello

Die beiden Musikerinnen und Komponistinnen Maiken Beer und Sophia Goidinger-Koch – auch Kern des Ensembles STUDIO DAN, Platypus und The Blackpageorchestra – verfolgen mit ihrem Duo Strings & Noise die Überzeugung und Vision, dass neue Musik spannend und anregend ist; nicht nur für erfahrene, sondern auch für ganz ungeübte Ohren. In ihrer gemeinsamen Arbeit machen sie sich intensiv auf die Suche nach den vielen Klang- und Geräuschmöglichkeiten ihrer Instrumente. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück an die Grenzen des Spielbaren zu gehen. Streichinstrumente werden immer noch mit süßlichem Wohlklang in Verbindung gesetzt, und das besonders wenn sie von Frauen gespielt werden – dieses Vorurteil wird mit großem Vergnügen entkräftet. In ihrem aktuellen Programm setzen Maikeen Beer und Sophia Goidinger-Koch ihren Schwerpunkt auf eigens für das Duo komponierte Werke. Strings & Noise goes wild inklusive VL + VLC + Tonband Elektronik!

www.stringsandnoise.com

 

Wuk, Mittwoch 20.09.

Wiener Wäsche

Martin Eberle – Trompete, Flügelhorn
Matthias Loibner – Drehleier
Peter Rom – Gitarre
Christof Dienz – Zither

Der Bandname hat seinen Ursprung in einem stabgereimten, traditionellen, Wiener Kinderlied: „Wir Wiener Wäscheweiber wollen weiße Wäsche waschen, wenn wir wüssten wo warmes Wasser wäre. Warmes Wasser wissen wir, weiße Wäsche waschen wir.“ In Ausschnitten, abstrahiert und verquert greifen Martin Eberle, Matthias Loibner, Peter Rom und Christof Dienz auf die Wiener Musik zu und doch klingt da ein zarter Walzer zwischen all den neuen Tönen und doch verdichtet sich die Wiener Mundart musikalisch zu Poesie. (Fast) alle kommen von ganz wo anders her. Wiener Wäsche schauen von aussen auf die Tradition und scheitert in ihren besten Versuchen permanent und nachhaltig.

Das Duo 4675 musste leider absagen – vielen Dank an Golnar Shahyar die dafür eines ihrer raren Solo sets zum Besten geben wird!

Golnar Shahyar

Golnar Shahyar – Stimme, Gitarre

Born and raised in Tehran at the time of Iran-Iraq war, Golnar Shahyar is a singer, multi instrumentalist and composer based in Vienna, Austria. She started her first musical training on the piano in Iran at the age of 11. At 16 she moved with her family to Canada and got her bachelor degree in Biology from York university in Toronto. Her passion for music and singing led her to Vienna in 2008 and a year after that, she started her studies in jazz singing and guitar at the university of music and performing arts Vienna. With her different bands, Choub, Sehrang, Gabbeh and lately Golnar & Mahan, Golnar is one of the pioneers of mixing Iranian music with jazz and improvised music. Her bands Sormeh and Choub were nominated as the New Austrian Sound of Music (NASOM). She got three times the nomination for Austrian World Music Awards with her different projects and her music with her trio Sormeh made it to the top ten in the world music charts in Europe. Since a few years she has been touring internationally with her different projects playing in many well known jazz and world music festivals and venues world wide. ​

http://www.golnarshahyar.com

JSBL

Dorian Concept: Keyboard
The Clonius: Gitarre
Willi Rosner: Bass
Cid Rim: Schlagzeug

Die Originalbesetzung der ersten Band der Affine Records All Stars! Smells like Teen Spirit! Jacob’s Salty & Bamboozling Ladder ist eine musikalische Erfahrung der nächsten Dimension. Gegründet wurde die Formation in den frühen Jahren dieses Milleniums von Schlagzeuger Cid Rim, Keyboard-Zauberer Oliver Johnson alias Dorian Concept, Produktionsvirtuosen Paul Mohavedit alias The Clonius und dem Bassisten Willi Rosner: Stellen sie sich vier Kindheits- und Schulfreunde vor, die großen Spaß daran hatten, das unerschöpfliche Reservoir an Jazzmusik der späten 60er Jahre und Funkmusik der frühen 70er Jahre zu untersuchen und daraus einen eigenen Sound zu entwickeln. Eine Mischung aus analoger Finesse und innovativen Produktionsmethoden fand Ihren Weg in erfrischende Live-Konzerte über viele Jahre und den ersten Release “Twice Upon two Times” auf dem Homebase-Label Affine Records 2008. Die JazzWerkstatt Wien freut sich sehr, die seltene Reunion dieses einzigartigen Quartetts anzukündigen!

http://affinerecords.com/artists/jsbl/

 

Wuk, Donnerstag 21.09.

Nimikry

Alessandro Baticci: Flöte, Electronics
Rafał Zalech: Viola, Electronics

Alessandro Baticci und Rafał Zalech löten ihre Hardware und bauen ihr eigenes völlig neues Instrumentarium! Auf ihrem Spielplatz für innovative Musikschöpfung verbindet Nimikry moderne Technologie mit klassischen Instrumenten, erfindet Genres wie experimentelle Elektronik, Noise-Pop, Classical Remix und Improvisation für sich neu. Die Band performt auf vielfältige Art und Weise, beinhaltet unterschiedliche Disziplinen und verschmelzt sie in einem neuen Format: Zwischen Konzert und Performance, von einer generativen Umgebung bis hin zur Klangskulptur, vom Live-Set bis zum künstlerischen Remix. Das Credo lautet: Keine Grenzen der Zeit, den Bedingungen oder Rahmen.

https://www.nimikry.com/

 

EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE
Chapter 5: GO GREEN WITH ENVY

Kristin Gruber: Stimme
Bernd Satzinger: Bass, Electronics
Matija Schellander: Bass, Electronics

Eine sakrale, performative Messe! Die Erfolgsreihe vom letzten Festival wird fortgesetzt, diesmal mit einem erstmaligen Gipfeltreffen von Kristin Gruber, Bernd Satzinger und Matija Schellander. In Embracing Shitstorm – A Divine Service wird wie immer dem Kraftausdruck als Lebenselixier gehuldigt und lobgesungen, es werden unterdrückte Aggressionen hervorgelockt und zelebriert, dieses Jahr mit besonderem Fokus auf den Neid als autoaggressives Fresswerkzeug, Shitstorm-Befeuerungsmaschine und Wegweiser zum individuellen Glück. Bernd Satzinger und Matija Schellender fungieren als akustische Neiddetektoren und initiieren einen Klangraum, in dem Neidgefühle mit Wohlempfinden ausgeschöpft werden können: Neid auf Geld, Neid auf Erfolg, Neid auf Liebe, Neid auf Schönheit, Neid auf Talent, Neid auf Talent, Neid auf Macht, Neid auf Freiheit, Neid auf Urheberrecht… Die ProtagonistInnen der JazzWerkstatt Wien stehen stellvertretend als Watschenmänner zur Verfügung.

Das Kammerer OrKöster

Richard Köster: Trompete & Flügelhorn
Benjamin Daxbacher: Altsaxophon
Alois Eberl: Posaune
Christian Amstätter-Zöchbauer: Bassposaune
Beate Wiesinger: Kontrabass
Jakob Kammerer: Schlagzeug

Scene Mashup Alarm, Klappe die dritte!
Das Kammerer OrKöster vereint sechs der interessantesten jungen MusikerInnen aus allen Ecken der deutschen und österreichischen Musikszene. Im Laufe der letzten Jahre, in denen das Sextett unter anderem den renommierten Burghauser Nachwuchs Jazzpreis abgeräumt hat, hat sich eine Vertrautheit eingestellt, die es der Band erlaubt das Publikum und sich selber bei jedem Konzert aufs Neue zu überraschen. So klingt die Band mal nach New Orleans, mal nach Blaskapelle, lässt Raum für intime Solopassagen oder spontane Themenwechsel und kann manchmal vor lauter Schwung kaum gebändigt werden. Humorvoll und tiefgründig, filigran und kraftvoll!

kammererorkoester.com

 

Wuk, Freitag 22.9.

Wien Diesel

Marie Vermont – Electronics
Coco Bechamel – Electronics, Stimme

Scene Mashup, Klappe die vierte:
Wien Diesel ist der heiße neue Club Act! Ausgezeichnet! Und hat mit Abstand die besten Merchandise-Artikel. Performancekünstlerin Coco Bechamel aka MC Rhine und die Beatbastlerin Marie Vermont aka DNYE bilden diese neue gemeinsame Projekt. Die beiden bringen eine Collage verschiedenster Stile, Genres und Performances auf die Bühne. Mit dabei sind Modularsynthesizer, Loop Station, Drummachines und Sampler, Rap-Skills, Humor und eine gute Prise Energie. Expect the unexpected!

https://soundcloud.com/d-nye/wien-diesel-tausendmal
https://soundcloud.com/d-nye/wien-diesel-autobahnabschnitt-12042017
https://soundcloud.com/d-nye/wien-diesel-09092016-celeste-radio-orange-geburtstag

https://soundcloud.com/d-nye

 

SALESNY/ROM/STICKNEY/REISINGER

© Eckhart Derschmidt

Clemens Salesny – Saxophon
Peter Rom – Gitarre
Pamelia Stickney – Theremin
Wolfgang Reisinger – Schlagzeug

Es ist das erste Zusammentreffen der JazzWerkstatt-Mitbegründer Salesny und Rom mit der amerikanischen Star-Theremin-Virtuosin Pamelia Stickney und der Wiener Schlagzeug-Legende Wolfgang Reisinger (Harry Pepl, Michel Portal, Vienna Art Orchestra,…). Free Impro mit Triple-a Rating, oder anders gesagt: „…Je freier es ist, desto mehr Disziplin braucht es…“ und „…Wir sind hier, in einem Paket, und wir treffen uns irgendwo oben mit dem Publikum, mit der Atmosphäre…“ (Joe Zawinul)

https://clemenssalesny.wordpress.com/

 

Leider kann das Konzert von Bulbul nicht stattfinden,
wir sind sehr froh Max Nagl auf unserem Festival begrüßen zu können!

Max Nagl

© Johannes Novohradsky

Dieses Trio ist eine Premiere. Neben Max Nagls Kompositionen wird es in dieser interessanten Konstellation auch Stücke von Anthony Braxton zu hören geben.

Max Nagl – Sax
Georg Vogel – Keyboard
Gregor Aufmesser – Bass
http://www.maxnagl.at/

JazzWerkstatt Festival Nordic Walk, Samstag 23.09.

Studio DAN HOMO FABER

© Doris Krueger

13:30 Künstlerhaus 1050, Stolberggasse 26, 1050 Wien

Sophia Goidinger-Koch – Violine
Maiken Beer – Cello
Manu Mayr – Kontrabass
Daniel Riegler – Posaune und Komposition

Ein Stück komponiert für eine Installation! HOMO FABER hieß die Audio/Raum-Installation des Künstlerduos Krüger&Pardelle, die von November 2014 bis Juni 2015 die Rolle von KünstlerInnen als HervorbringerInnen neuer Artefakte thematisierte. Die Schau im 21er Haus war an eine Bühnensituation angelehnt und stellte Tondokumente und Arbeiten Fritz Wotrubas den Arbeiten von Krüger&Pardelle gegenüber, verbunden durch eine Klangarbeit von Daniel Riegler. In fünf Performances des Ensembles Studio Dan wurden die klanglichen und inhaltlichen Aspekte der Installation zu einer konzertanten Musik erweitert. Dabei konzentrierte sich Daniel Riegler nach der eher abstrakten, statischen und formal geradlinigen Umsetzung der permanenten Hörspielmusik auf sinnlichere Aspekte: Auf die Bewegung des Klangs im Raum, auf die Be-Spielung des oben erwähnten Bühnenraums, auf die Kommunikation im Ensemble und mit dem Publikum, und auf das gemeinsame, temporäre Austreten aus der kontemplativen Ruhe der Ausstellung. Im Stiegenhaus des K-Haus 1050 wird diese Komposition einen neuen Raum durchwandern!

https://studiodan.at/en/projekte/homo-faber/

Falb/Holub/Satzinger

© Reinhard Mayr

15:00 Studio, Schönbrunnerstraße 118, 1050 Wien

Viola Falb: Saxophon
Mark Holub: Schlagzeug
Bernd Satzinger: Bass

Eine Studio Recording Session! Seien Sie live dabei! Viola Falb und Bernd Satzinger verbindet nun schon eine mehrjährige, teilweise intensive Zusammenarbeit in dem Projekt „FS:eins“. Mit Mark Holub, vor mehreren Jahren in Wien „gelandet“, formieren sie sich zu einem brandneuen Trio, das sich hauptsächlich der Improvisation und der Entstaubung des Begriffs „Freejazz“ widmet.

https://berndsatzinger.wordpress.com/

 

Schmoliner/Brandlmayr

16:30 Klaviergalerie, Kaiserstraße 10, 1070 Wien

Ingrid Schmoliner: Präpariertes Klavier
Martin Brandlmayr: Schlagzeug

Die Pianistin und Sängerin Ingrid Schmoliner lebt und arbeitet als freischaffende Musikerin, Komponistin, Kuratorin und Pädagogin in Wien. Künstlerisch bewegt sie sich in den Genres Neue Musik, experimentelle/improvisierte Musik, Avantgarde, Free Jazz, Folkfusion und Volksmusik. Martin Brandlmayr forscht als Schlagzeuger und Komponist im Grenzbereich improvisierter und komponierter Musik. Er war/ist, abseits von seinem Langzeitprojekt Radian, Teil verschiedener Ensembles wie Autistic Daughters, Kapital Band 1, Polwechsel, Trapist und widmete sich Kollaborationen mit Christian Fennesz, Franz Hautzinger, Christof Kurzmann, Mats Gustafsson, John Mcentire, David Sylvian, Sachiko M, Otomo Yoshihide, John Tilbury, Ken Vandermark und vielen mehr.

ingridschmoliner.klingt.org
www.martinbrandlmayr.com

„Leo Riegler geht ins Wettbüro“ Ein-Mann-Oper

18:00 Wettcafe, Schönbrunnerstraße 6, 1050 Wien
sstr.6

Ein-Mann-Oper
Libretto: Leo Riegler
Komposition: Leo Riegler
Regie: Leo Riegler
Bühnenbild: Leo Riegler

In den Rollen:
Leo Riegler: Leo Riegler
Valentin Aigner: Leo Riegler
Marie Kierkgaard: Leo Riegler
Putzperson: Leo Riegler

Alles ist möglich. Lotto. Für diese Oper wird eigens ein Wettbüro nachgebaut! Alles findet in einem statt, alles. In Leo Rieglers Vision der Ein-Mann-Oper, eine musikalischen Form, die an die Opulenz und Vielschichtigkeit einer Oper erinnert, werden große Geschichten erzählt und aus einem reichen Fundus musikalischer Einfälle große Bögen gespannt.

http://leoriegler.at/

 
 

Wuk, Samstag 23.09.

Schallfeld Ensemble „(Un)scheinbare Grenzen“

Szilárd Benes: Klarinette
Matej Bunderla: Saxophon
Ivan Trenev: Akkordeon
Bálint Bolcsó: Live Elektronik

Das Schallfeld Ensemble entsendet seine Boten! Sie kommen direkt aus dem Masterstudium „Performance Practice in Contemporary Music“, das vom Klangforum Wien geleitet wird. Es sind viele junge MusikerInnen Teil dieses Ensemble Schallfeld, leider kommen nicht alle!

(Un)scheinbare Grenzen heißt ihr Programm, denn „die Welt ist heute kein so vertrauter Ort mehr. Wir leben in einem merkwürdigen Zwischenzustand: Während auf der einen Seite Mauern gebaut werden, scheinen auf der anderen Seite unsere bisherigen Mechanismen in Gesellschaft und Kultur nicht mehr zu gelten. Dennoch errichten wir mit immer neuen Identitätskonstruktionen eine Vielzahl an realen und scheinbaren Grenzen, die uns helfen sollen, in der Fülle der Veränderungen und Angebote zurecht zu kommen. Schallfeld tritt die Flucht nach vorne an und setzt sich mit klanglichen Ausdrucksformen dieser merkwürdigen Zwischenzustände unseres Daseins auseinander. Dabei stellen wir in der Vielfalt scheinbarer und realer Grenzziehungen fest: es bleibt das bestehen, was uns berührt und verbindet.“ Mit ihren Gästen Ivan Trenev (MKD) und Balint Bolcsó (H) stellen sie ein konzeptionelles Improvisationsprogramm vor, in dem sie die Grenzen zwischen akustischem und elektronischem Raum erforschen.

http://schallfeld.weblog.mur.at/de/

 

Hans „Oamoi mit!“

Anna Anderluh – Gesang, Rockukulele, Kastln, Dramaqueen
Helgard Saminger – Flöten, Synthie, Melodika, Melodramaqueen
Clemens Sainitzer – Cello, Cello und noch mehr Cello
Julian Preuschl -Beatbox, Trompete, Ausdruckstanz

Scene Mashup, Klappe die vierte! Einfach elefantastisch! Die zwei Frauen sind sehr witzig und als Band Hans gibt es sie schon lange. Jetzt haben sie sich zwei Männer dazu geholt und zu viert ziehen sie alle Musikgenres durch den Kakao. Dabei hüpfen sie im Pyjama herum. Es gibt einen Marder, der einem nicht gefallen muss. Hans öffnet sich der Kunst der Sinnlosigkeit oder dem Sinn im Unsinn. Das Vierergespann kreiert einen frisch unkonventionellen Sound, der zum aufmerksamen Zuhören und zum ekstatischen Tanz anregt. Hans schafft auf eigensinnige und schräge Art mit jedem Song ein unterschiedlich akzentuiertes Klanguniversum. Die Frage, ob Hans Kunst oder Musik war, ob es einem gefallen muss oder was dieser Dadaismus soll, ist in Wirklichkeit obsolet. Befreit von diesen Kategorisierungen weiß man im besten Fall, dass nichts irgendetwas und man selbst nicht jemand sein muss.

www.hansmusi.at

 

Monophobe & Karma Art

Maximilian Walch
Marco Kleebauer

Electro aus dem neuesten und jüngsten Dunstkreis! Bisher standen sie sich gegenseitig mit Rat und Feedback in allen musikalischen Unterfangen zur Seite, nun findet der Austausch von Maximilian Walch und Marco Kleebauer in Monophobe & Karma Art seinen kompromisslosen Höhepunkt. Gestecktes Ziel: Eine Art Musik zu schaffen, die zu hören den beiden bisher verwehrt geblieben ist. Fündig wurde Monophone & Karma Art bei elektroakustischen Beats, ehrlichen Jazz- und derben Barockmusikeinflüssen.
Neben seiner Tätigkeit als Tonmeister und Produzent, deren Spuren sowohl zu Kompost 3 als auch zu Left Boy führen können, wirkt Maximilian Walch als Monophobe. Neben seinen originalen Produktionen zwischen Jazzakkorden, Glocken und Harfen gibt es Remixes für Bands wie Hearts Hearts oder Mynth. Als Multiinstrumentalist und Sound-Tüftler wirkt Marco Kleebauer in mehreren Projekten gleichzeitig mit, darunter Leyya und Ant Antic. Unter dem Namen Karma Art ist Marco Kleebauer als Solokünstler aktiv. Weitere Qualitäten im Umgang mit Soundmaterial bringt er auch als externer Produzent und Mixing-Engineer unter anderem bei Red Bull Media House Sound Pools ein.

monophobe

karmaartmusic

Prater, 24.09.

Das wilde Trio

13:00, Praterhaltestelle, Rotundenallee 15, 1020 Wien

Leo Riegler – Electronics
Michael Hornek – Keyboard
Willi Landl – Gesang

Willi Landl neu! Durchlüftung, Neuinterpretation, Umformung, Durchleuchtung: danach schreien Willi Landls Stücke förmlich. Der Elektroniker Leo Riegler und Tastenwizard Michael Hornek verhelfen ihnen dazu. Alle sind umtriebige Szenegrößen und bekannt für ihr eigenwilliges Engagement in höchst unterschiedlichen Bands wie königleopold, Klaus Doldingers Passport, Maria Bill, Studio Dan,… und genau die richtigen, um diesem Projekt die nötige Portion Wahnsinn zu verleihen. Es tut so gut!

http://www.willilandl.at/

 

/M/ The Anatomy of Melancholy

 

15:00, Praterhaltestelle, Rotundenallee 15, 1020 Wien

Emily Stewart: violine/viola/komposition/text
Lukas Lauermann: Cello
Philipp Kienberger: Kontrabass

Emily Stewart, seit langem JazzWerkstatt Partizipatorin und Ehrenmitglied, tritt erstmalig mit ihrem Streichtrio auf. /M/ wird uns reanimieren, denn: das Phonem /M/ ist einer der ersten Laute, den der Mensch von sich gibt, ein Klang, der die Welt nach innen zieht, ins Innere des Menschen, hin zum Menschen. Das erste Programm „The Anatomy of Melancholy“ basiert auf dem gleichnamigen Werk des Autors Robert Burton. Das 1621 erschienene Buch erforscht die physischen, psychologischen, und philosophischen Hintergründe der Melancholie. So wie das Werk Burtons ein Kompendium an Wissen ist, so besteht „The Anatomy of Melancholy“ aus einer Sammlung von musikalischen Miniaturen, darunter Arrangements von Bartóks “Mikrokosmos”, Edvard Griegs “Lyrische Stücke für Klavier”, das eine oder andere Lied vom amerikanischen Folksänger Jackson C. Frank, und Emily Stewarts Eigenkompositionen, arrangiert aus Elementen von Kammermusik, Folk und freier Improvisation. Durch Texte und kurze Vignetten, die wie kleine Erinnerungen zwischen und während der Musik auftauchen, will /M/ eine kleine Welt darstellen, einen Mikrokosmos, der eine melancholische Sehnsucht anstrebt. Unser Festivalausklang im Prater. Danach knallen die Korken!

 

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