Hubert Bründlmayer – Hornhub

Hubert Bründlmayer – Hornhub

JWR 01/13

1. Opener
2. Equipoise
3. Scope
4. Contrapez
5. Jias Luce
6. Contract
7. Bergkarabach
8. Improlude #1
9. Lion
10. Improlude #2
11. Worldchamp
12. Just Closer

All Tracks arranged & composed by Hubert B.
Except "Equipoise" by Stanley Cowell & "Bergkarabach" by Christopher Pawluk.
"Improlude #1" & "Improlude #2" by Hornhub.

Bastian Stein - trp
Alex Löwenstein - as
Seb Zillner - ts
Georg Schrattenholzer - tb
Georg Buxhofer - eb
Hubert Bründlmayer - dr

Recording/Mix/Master: Werner Angerer
Artwork: diegabi (Georg Feierfeil)

“Batzn Debüt” schreibt Jazzgourmet Nüchtern (Falter) – stimmt, ich schließ’ mich an. Es ist vor allem diese hymnische Kraft, die den Sound des Harmonieinstrument-losen Sextetts und der CD ausmachen, wobei nie zu viel gebläsemäßig gepowert wird (keine Fitnessstudio-Attitüde!) – insofern irrsinnig reif und ausbalanciert, die Instrumentalbeiträge überlegt und frisch zugleich, besonders gefallen Stein (tp), Löwenstein (as), Buxhofer (b) und Leader Bründlmayer an den Drums und Kompositionen.
Die inhaltliche Reise reicht von Jazz (auch mal ein bisschen freier) bis Funk (“Lion”, “Worldchamp”) - klare, klangsinnlich komponierte Modern Jazz-Themen sind mehr als nur Sprungbretter für die kreativen Solospots.
Selten bedanken sich meine Ohren so fürs Einlegen einer CD, weil auf der Basis eines wohlbekannten und -beackerten Genres sinnliche Hörentdeckungen passieren – gesamt gesehen und im Detail. Ähnlich genossen habe ich vor 20 Jahren die “+”-CD von “Striped Roses”. Mit HORNHUB wurde wieder einmal – wie erstaulich oft - eine Qualitätsklammer und -konstante im Ö-Jazz angepinnt. Bitte das Sextett zusammenhalten und: Das Gatter ist offen für den internationalen Galopp.
Anspiel-Tipps: “Contrapez”, “Equipoise”
(Günther Wildner Newsletter Juni 2013)

"Der Projektname ist schon mal gut, das Artwork (Georg Feierfeil aka diegabi) detto, das Format sowieso: Sextett ohne Klavier. Dieses entfaltet unter der Leitung des Drummers einen wunderbar warmen bläserlastigen Ensembleklang. Der umfasst getragene Klangschichtungen über hibbeligem Be­serlflow („Jias Luce“) ebenso wie leichtfüßig-funkigen ­Groove („Lion“) und federt die solistisch schneidenden Attacken des Altsaxofons (Alex ­Loewenstein) sanft ab. Vielleicht stellenweise more sophisticated than necessary, insgesamt aber ein batzn Debüt!"
(Klaus Nüchtern in Falter : Wien 28/2013 vom 10.7.2013, Seite 28)

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