All The Things You Are

Das 20-jährige Jubiläum ist Anlass für eine umfassende Werkschau einer der wichtigsten Musikinitiativen der letzten beiden Jahrzehnte. Das Musik-Kollektiv wirft die bislang unbeantwortete Frage „Was ist eigentlich die JazzWerkstatt Wien?“ zurück an alle, die die letzten 20 Jahre mitgeprägt haben, vom interessierten Publikum bis zu den über 600 involvierten Künstler:innen. Die Antwort steht auf Seite 18 des „best selling jazz song book of all the time“ The Real Book. Demnach lautet unser Motto für 20 Jahre JazzWerkstatt Wien: All The Things You Are

Die JazzWerkstatt Wien arbeitet seit 2004 auf folgende Art und Weise: Künstler:innen kuratieren selbst und laden ihre Kolleg:innen ein, fordern sie heraus Neues zu probieren, stellen scheinbar gegensätzliche Stile nebeneinander. Dadurch entstand eines der wichtigsten Merkmale der zeitgenössischen Wiener Musikszene; die stilistischen Grenzen sind durchlässig, die Genres und die Publika durchmischen sich. Die hermetisch abgegrenzten Szenen, die noch in den 90er Jahren für sich allein kämpften, arbeiten nun zusammen und schaffen einen alternativen „Wiener Klang“, spannende neue Projekte und neue Musikformen zwischen den Stühlen.

6.1.10.3.11.4.6.6.8.6.extras
The Sleep Of Reason, Produces Monsters/ Kurdophone

Porgy & Bess
Riemergasse 11, 1010 Wien
Beginnzeit 20:30, Eintritt € 24
Tickets

The Sleep Of Reason, Produces Monsters

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The Sleep Of Reason, Produces Monsters

photo © provided by artist

Mariam Rezaei: turntables
Lukas Koenig: drums
Gabriele Mitelli: trumpet, electronics
Mette Rasmussen: alto saxophone

Bei Mariam Rezaeis Aufenthalt im Cafe Oto im November 2023 ging es um neue Musik, neue Partnerschaften, neue Dynamik. „Ich bewundere alle Musiker, und sie sind alle sehr verschieden voneinander. Vor allem sind sie alle Komponisten, Performer und Improvisatoren, die in multidisziplinären Kontexten arbeiten. Ich mache immer Witze über Limp Bizkit und darüber, der DJ in einer Big Band zu sein. Eine Gruppe mit Lukas Koenig, Mette Rasmussen und Gabriele Mitelli zu bilden, ist also sowohl ein Traum als auch ein wahr gewordener Witz. Ich habe einen frechen Sinn für Humor, aber es ist mir todernst mit dem Musikmachen und der Suche nach einer lustigen und interessanten Dynamik mit anderen Musikern. Turntablism ist eine Reihe von sich ständig weiterentwickelnden Kontinuitäten. Ich weiß und verstehe das, nicht nur in meinem Wesen, sondern auch in meiner Musik. Durch seine Sensibilität und Nuancierung schafft der Plattenspieler neue Klangfarben und ungewöhnliche Techniken (…) Wir werden nicht proben, wir werden nicht darüber reden, wir werden einfach aufdrehen und spielen.“ (Mariam Rezaei)

Kurdophone

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Kurdophone

photo © rezzarte

Amir Ahmadi: piano, synthesizer
Sarvin Hazin: violin, kamancheh
Omid Darvish: vocals, tanbur
Helene Glüxam: bass
Amir Wahba: percussion

Artist Link

Das Ensemble Kurdophone ist ein kultureller Schmelztiegel aus Wien und besteht aus fünf Musikerinnen und Musikern, die aus dem Iran und Österreich stammen. Mit ihrer einzigartigen Fusion aus alten kurdisch-iranischen Melodien und westlichen Einflüssen haben sie sich als Gewinner des Creole 2-Wettbewerbs etabliert. Ihre musikalischen Ideen schöpfen sie aus einer breiten Palette von Stilrichtungen, zu denen traditionelle kurdische Volksmusik, Jazz und zeitgenössische Musikgehören. Das Instrumentarium des Ensembles ist genauso vielfältig wie ihr kultureller Hintergrund: Tanbur(kurdische Langhalslaute), Kamanche (iranische Stachelgeige), Gesang, Violine, Klavier, Kontrabass sowie Schlagzeug und Perkussion. Kurdophone ist es gelungen, eine einzigartige künstlerische Stimme zu entwickeln, die Menschen aller Herkünfte verbindet und begeistert. (Pressetext)

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MULTI-CUTTER Der JazzWerkstatt Wien Podcast

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MULTI-CUTTER Der JazzWerkstatt Wien Podcast

1. Staffel Jetzt Online!  5 Episoden – alle 2 Wochen

Spotify Podcasts | Apple Podcasts | Simplecast Podcast Site (Host) 

Wie hören Musiker*innen die Musik der anderen? Welche zeitgenössischen Sounds vereinnahmen sie – und warum?

In jeder Folge spricht Kristin Gruber mit einem*einer Musiker*in, über ein Stück ihrer Wahl, das sie fasziniert, inspiriert und beschäftigt. Während sie das Stück gezielt anhören, Details unter die Lupe nehmen, über musikalische Anziehung, emotionale Auslöser oder technische und kompositorische Fragen sprechen, liefern im Nachhinein die Urherber*innen des besprochenen Stücks die Auflösung. Sie erzählen die tatsächliche Entstehungsgeschichte eines Tracks, bestätigen oder widerlegen alle Vermutungen, erklären, was der Zufall und was der Plan war. Im Zusammenschneiden dieser zwei Perspektiven, einer Collage aus Call & Response entsteht MULTI-CUTTER. Am Ende des Podcasts hören wir das Musikstück, um das sich eine Folge lang alles gedreht hat, in voller Länge, ohne Unterbrechung und mit anderen Ohren.

Die Gäste der ersten Staffel sind: Lukas König, Mona Matbouh Riahi, Stefan Németh, Peter Rom, Clemens Salesny, Rojin Sharafi, Pamelia Stickney, Clemens Wenger, Astrid Wiesinger und Beate Wiesinger.

MULTI-CUTTER wurde mit Unterstützung von BMKOES, Stadt Wien Kulturabteilung und SKE Fonds produziert. Sie können die Produktion mit einer freien Spende via PayPal Donate unterstützen – Vielen Dank!

Die Strottern und JazzWerkstatt Wien

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© Johannes Gellner

Die Strottern und JazzWerkstatt Wien

Klemens Lendl: Violine, Gesang
David Müller: Gitarre, Harmonium, Hammond, Gesang
Clemens Salesny: Saxophon, Bassklarinette, Klarinette
Martin Eberle: Trompete, Flügelhorn
Martin Ptak: Posaune
Peter Rom: Elektrische Gitarre, Banjo
Clemens Wenger: Piano, Rhodes Piano, Keyboards
Bernd Satzinger: Elektrischer und akustischer Bass
Lukas König: Schlagzeug, Percussion, Kalimba

„Olle schaun, olle zaahn, olle drahn“ singen Die Strottern & JazzWerkstatt Wien im ersten Lied ihrer neuen CD „Wo fangts an“. Mit diesen Worten könnte man auch den aktuellen Mundart-Hype in der österreichischen Musikszene beschreiben, für dessen Wiener Ausformung Die Strottern mitverantwortlich zeichnen. Seit vielen Jahren suchen sie nach immer neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. In Kooperation mit der JazzWerkstatt Wien haben sie mit der CD „Elegant“ erstmals 2009 das Format erweitert: Mit Rhythm-Section, Bläsern, E-Gitarre und Piano wird aus dem Wienerlied-Duo eine kleine Big Band, musikalisch werden Grenzen überschritten. Alle Beteiligten entfernen sich ein Stück weit von ihrem angestammten Terrain, ohne aber ihre eigene Handschrift zu verlieren.

EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE

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© Ina Aydogan

EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE

Kristin Gruber – Performance, Text
Peter Rom – Gitarre
Clemens Wenger – Keys, Electronics
Sixtus Preiss – Drums, Electronics
&
…special guests…

Kristin Gruber und die JazzWerkstatt Wien verkünden das Ende der gespaltenen Gesellschaft und laden zur aggressiven Heilmesse EMBRACING SHITSTORM – A DIVINE SERVICE. Als mediales Kollektiv stellen sie sich in den Dienst der Erleuchtungsarbeit und nutzen dafür die heilsame Kraft menschlicher Aggression. Die JazzWerkstatt Wien komponierte dafür eine 90minütige musikalische Messe, ein ritueller Transporter und schwingendes Heilmittel irgendwo zwischen experimenteller Autotune-Liturgie, Poor Bitch Gospel und technoider Mantra-Ape-Trance. Kristin Gruber performt in ihrer Personifizierung als aggressive Ikone irgendwo zwischen Hope-Channel, Wahlkampfrede, Computerspiel-Persönlichkeitstest, Esoterik-Messe und Keynote Speech, erkundet dabei die Gewaltbereitschaft ihres Publikums, initiiert den Weltfrieden und zelebriert die Frage nach einer aggressiven Utopie.

DORIAN CONCEPT & JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

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© Rania Moslam

DORIAN CONCEPT & JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

Dorian Concept – Solist, Keys, Komposition
Sixtus Preiss – Drums
Manu Mayr – Ebass, Kontrabass
Peter Rom – Gitarre
Clemens Wenger – Klavier, Synthesizer
Leo Riegler – Electronics, TT, Voice
Clemens Salesny – Reeds
Daniel Riegler – Trombone

WE SHARE A DECADE“ lautete das Motto des ersten Aufeinandertreffens des international gefeierten Komponisten, Produzenten und Keyboardspielers Dorian Concept mit dem JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Weil Dorian Concept 2014 ebenso ein rundes Jubiläum feierte wie die Jazzwerkstatt Wien, beschlossen die befreundeten Musiker beider Seiten, das im Rahmen eines Konzertabends im Wiener „brut“ gemeinsam zu zelebrieren. Nun folgt die Fortsetzung dieser erstaunlichen Kombination. Das 7-köpfige Ensemble interpretiert dabei die elektronischen Stücke komplett neu mit akustischen Instrumenten und in neuen Arrangements. Dorian Concept hat dabei als Komponist und Solist seine Finger mit im Spiel – „Vienna at it´s best“

JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

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© Rania Moslam

JAZZWERKSTATT WIEN NEW ENSEMBLE

Über das Ensemble

Das JazzWerkstatt Wien New Ensemble besteht seit Ende 2009. Es ist aus dem 9-köpfigen JazzWerkstatt Wien Workshop Ensemble hervorgegangen, mit dem die Musikerinitiative aus Wien bei renommierten Festivals wie dem Jazzfestival Saalfelden, dem Inntoene Festival und dem New Jazzfestival in Moers/D zum ersten Mal international in Erscheinung trat. Seit 2011 tritt das Ensemble in unterschiedlicher Besetzung auf und widmet sich in jedem Programm neuen Themen.

Über das neue Programm
„Sympathikus – Parasympathikus“

Kalkulation und Verspieltheit, Konstruktion und Überraschung: Das sind die Pole, zwischen denen die Musik des „JazzWerkstatt Wien New Ensemble“ (= „JWNE“) oszilliert. Zwar steckt ein strukturelles Grundgerüst hinter dem neuen Programm des Ensembles, doch nehmen die kompositorischen Bahnen von Daniel Rieglers „Sympathikus – Parasympathikus“ durch den spontanen Erfindungsgeist der sechs MusikerInnen unerwartete improvisatorische Wendungen. Es ist ein Programm der Gegensätze, mit dem das „JWNE“ im März 2014 auf eine kleine Tournee geht: „Sympathikus – Parasympathikus“ spielt auf die Antagonisten unseres Zentralnervensystems an und besteht dementsprechend aus zwei sehr verschiedenen Teilen. Der erste, auf den Sympathikus ausgerichtete Teil führt die Zuhörer mit komplex verdichtetem musikalischen Material an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Entsprechend relaxt ist dann der zweite, auf den Parasympathikus zielende Abschnitt der Komposition, der viele Freiräume für Improvisationen öffnet, aber dennoch eine Beziehung zum ersten Teil des Stücks entwickelt: um ein Gleichgewicht des Verschiedenen herzustellen. (Reinhard Kager)

Line-Up 2013/14:

 Agnes Heginger – Stimme
Sixtus Preiss – Electronics, Glockenspiel, Tam Tam
Daniel Riegler –Posaune, Komposition
Peter Rom – E-Gitarre, Akustische Gitarre
Clemens Salesny – Sopransaxophon, Klarinette, Bassklarinette
Bernd Satzinger – Kontrabass

Alte Programme und Veröffentlichungen (2010-13)


Das erste Album wurde in Kooperation mit dem GMEA (Groupe de Musique Electroacoustique d’Albi) in Frankreich aufgenommen und produziert. Es beinhaltet drei Suiten von Peter Rom, Daniel Riegler und Clemens Wenger und dokumentiert die ersten Schritte des aktuellen Experiments der JazzWerkstatt Wien. Im zweiten Programm widmeten sich alle Spieler auch als Arrangeure der Musik von Max Nagl, einem weiteren Freigeist der Wiener Jazzszene, welcher der Gruppe künstlerisch nahe steht. Diese Sammlung von zum Teil sehr alten Stücken des Saxophonisten und Bandleader wurde in Wien, Bern und Krems aufgeführt. In der Zusammenarbeit mit dem britischen Elektroniker Sam Britton alias Isambard Khroustaliov wurde dessen ‚Axiom‘ (Op.4 for JWW NewEnsemble), eine grafische Partitur, erarbeitet und im Rahmen einer ZOOM!-Night im WUK-Museum uraufgeführt.

archiv
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JAZZWERKSTATT – FESTIVAL @ STRUDELHOFSTIEGE!

Danke an alle, die dabei waren!

AUF DIE STRUDLHOFSTIEGE!

Wir laden heuer wieder auf die schönste Stiege Wiens – die Strudlhofstiege ein.

Auf die Strudlhofstiege! JazzWerkstatt Wien Festival am 9. Juni 2016 Das wohl schönste Open Air Festival dieser Stadt geht in die zweite Runde. Die Strudlhofstiege im 9. Wiener Bezirk wird dabei in ihrer ganzen Pracht als Bühne fungieren. 13 sorgsam ausgewählte Acts bespielen diese einmalige Kulisse am 9. Juni von 15 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt. Mit dabei sind unter anderem: Dorian Concept, Die Strottern, kœnig, Willi Landl Band, Mira Lu Kovacs/Manu Mayr Duo, Clemens Wenger & Studio Dan Strings, Andy Manndorff Solo, uvm. Das Festival findet im Rahmen von „Wir sind Wien.Festival 2016“ statt. Bei Schlechtwetter spielt sich das Festival im „Das Werk“ ab, Spittelauer Lände 12

JAZZWERKSTATT WIEN ZOOM! FESTIVAL, APRIL 6 – 10, 2016

JazzWerkstatt Wien ZOOM! Festival
6. – 10. April 2016
WUK Projektraum | Konzerte ab 20:00 Uhr
Tickets: 9 € / 27 € Festivalpass

Line-Up:
April 6 Pneuma/Zwölf nach vier/Wandl Live! (Affine Records)
April 7 Soft Kill Option/Killah Tofu/Audiobomber
April 8 Leo Riegler Solo/Trio Trara/ON
April 9 In Feses/Wiesinger/Preuschl/Cajado/Balashov/Neuschnee
April10 Kristin Gruber/Ian Whiterush Extended/Vienna Improvisers Orchestra

Das Musikerkollektiv JazzWerkstatt Wien ruft Szene und Publikum zum jährlichen ZOOM! Festival ins WUK: 5 Tage und 15 Acts – ein spannender Querschnitt durch die heimische Musikszene, die ja bekanntlich nun auch über die Grenzen hinaus für Furore sorgt. Wo Medien gerade nachziehen, dem bietet die JazzWerkstatt schon über ein Jahrzehnt lang eine Bühne. Auch ohne Hype und großem Trara sind einfach gut: Wandl Live! (Affine Records), Leo Riegler Solo, Vienna Improvisers Orchestra, Pneuma, Soft Kill Option, Trio Trara, Audiobomber und viele mehr, die den Projektraum heuer akustisch und performativ in allen erdenklichen Dynamiken erleuchten. Die JazzWerkstatt sorgt dabei auch noch für den wohl gemütlichsten und unprätentiösesten Konzertrahmen der Stadt. Pflicht und Kür!

AMADEUS AWARD

Unser gemeinsames Projekt „Die Strottern & JazzWerkstatt Wien“ ist für den Amadeus-Austrian Music Award 2016 nominiert – große Freude! In der Kategorie „Jazz/World/Blues“ könnt Ihr ab jetzt einmal in der Woche für uns stimmen, und zwar hier:
http://voting.amadeusawards.at/voting
Das geht bis 25. Februar und wir freuen uns über Unterstützung!
Vielen Dank und Grüße!

kontakt

JazzWerkstatt Wien
Wallensteinstraße 40/40
A-1200 Wien
UID: ATU80214368

Steuernummer: 12 885/7364
ZVR Zahl: 059191016

www.jazzwerkstatt.com
JazzWerkstatt on Facebook
JazzWerkstatt on Youtube
info@jazzwerkstatt.at

JazzWerkstatt Records:
Clemens Salesny
info@jazzwerkstatt.at

Vertrieb:
Hoanzl
www.hoanzl.at

Digital Distribution:
kudosdistribution.co.uk

About

Clemens Wenger, Peter Rom, Clemens Salesny, Manuel Mayr

Die JazzWerkstatt Wien gilt als vorwärts gerichtetes, mutiges und unkonventionelles KünstlerInnen-Kollektiv, als Institution, Knotenpunkt, Hafen, Inspiration und Wegbegleiter vieler internationaler Bands, MusikerInnen und KomponistInnen.

Bei ihrer Gründung im Jahr 2004 wurde die JazzWerkstatt Wien europaweit als radikales Vorreiter-Projekt gehandelt, von dem die renommierten Alten sagten: „So etwas hat es noch nie gegeben.“ Der Genius der Einzelperson war bis zum Umfallen zelebriert worden. In der Lonesome-Cowboy-Jazzkultur hatte man sich nicht einmal den Proberaum geteilt. Mit dieser Tradition hat die JazzWerkstatt Wien als erstes MusikerInnen-Kollektiv gebrochen und ihr Konzept wurde zur Inspiration für etliche nachfolgende Kollektive in anderen Städten.

Die JazzWerkstatt Wien stellt eine komplette Infrastruktur bereit, in der das Kollektiv sich selbst organisiert, um jene Bedingungen und Möglichkeiten in einer Szene zu schaffen, an denen es mangelt und die man sich als KünstlerIn wünscht.

Nicht KuratorInnen, KulturpolitikerInnen, VeranstalterInnen oder Geschäftstreibende fällen und tragen die wesentlichen Entscheidungen, sondern die KünstlerInnen selbst.

Die JazzWerkstatt Wien betreibt Medien- & Öffentlichkeitsarbeit, das Label JazzWerkstatt Records, veranstaltet Festivals und Konzerte, sucht in Bewerben nach der nächsten Generation an MusikerInnen und entwickelt interdisziplinäre Veranstaltungskonzepte.

Den Begriff des Jazz fasst die JazzWerkstatt Wien bewusst weit und sieht es als eine ihrer wesentlichen Aufgaben zeitgenössische Szenen abseits des Mainstream miteinander zu verbinden. Noise, Neue Musik, Klassik, Experimentelle Musik, Elektronische Musik – Jazz wird weniger als Genre betrachtet als in seinem gesellschaftspolitischen Kontext verstanden. Es geht nicht um eine bestimmte Art von Ästhetik, sondern um eine bestimmte Art Musik zu machen. (Kristin Gruber)

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